ITF um jeden Preis (Allgemeines Forum)

Fabian318, Münster i. W., Montag, 05.09.2011, 05:16 (vor 5330 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von Fabian318, Montag, 05.09.2011, 05:21

Knoten Göttingen ist machbar, aber dafür müsste Hannover-Göttingen müsste von 34 auf 28 Minuten beschleunigt werden


Eine Reisezeitverkürzung von 34 auf 28 Minuten als machbar zu postulieren, finde ich schon recht kühn. Immerhin bedeutet das eine Verkürzung von 20%, mithin müsste der Zug wahrscheilnlich statt 280km/h dann 330 km/h fahren.

Nach Seses Berechnungen kann man nur davon ausgehen, dass 330 km/h statt 280 km/h nicht ausreichend ist.

Das führt aber genau zu dem, was ich die ganze Zeit behaupte: Seitens der "ITF-Verfechter um jeden Preis" werden nur dort ITF-Knoten eingerichtet, wo es ohnehin fahrzeitmäßig passt. Nichts anderes ist es, ohne ITF Anschlüsse nur dort einzurichten wo es ohnehin bequem möglich ist.

Aber ich denke, ein ITF sei so super toll und das Allheilmittel für die Deutsche Bahn, dann muss es doch auch im deutschen Fernverkehr überall passen oder passend gemacht. - Oder habe ich da jetzt einen Gedankengang nicht ganz verstanden?

Ich gehe da übrigens ganz konform, die Fahrzeiten nach Möglichkeit so zu legen, dass möglichst die ITF-Knoten erreicht werden. Das schließt natürlich auch strategische Kürzungen im Minutenbereich ein, aber keinen ITF um jeden Preis.

Ich habe des Öfteren von "ITF-Fanatikern" (damit meine ich niemanden hier aus dem Forum) gehört, es sei bundesweit möglich ein ITF-Netz aufzuspannen, welches den gesamten Bahnverkehr und anschließenden Busverkehr beinhaltet. Wie genau das Problem gelöst wird, wenn die Knotenfahrzeit sehr deutlich unter der halben Taktzeit (ergo: ein Viertel der Taktzeit) liegt, konnte mir noch nicht beantwortet werden. Auch nicht, wie 10 Minuten hinter einem ITF-Knoten die Busanschlüsse in/aus alle Nester in die Umgebung passen sollen.


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