Interessante Thesen, aber... (Allgemeines Forum)

naseweiß, Sonntag, 04.09.2011, 12:39 (vor 5331 Tagen) @ Fabian318

Der ICE Hamburg - München hält in: HH Altona, Dammtor, Hbf, Harburg, Hannover, Göttingen, Kassel, Fulda, Würzburg, Nürnberg, Ingolstadt und München. Wo sollte er Deiner Meinung nach einen ITF - Knoten haben und wo nicht?


Lol, mehr ITF gibt es in Deutschland nirgends an einem Stück, schon heute:
Hannover(30) - Kassel(30) - Fulda(00) - Würzburg(30) - Nürnberg(30) - Ingolstadt(00)


Moment, Kassel-W. wird deutlich vor oder nach dem 00-Knoten (um 20/40) durchfahren, Fulda ebenso fünf Minuten vorher/nachher. In Wüzburg, Nürnberg und Ingolstadt passt es so gerade. Um ITF-Knoten zu sein, müssen die Fernzüge dort (kurz haltend) zur Symmetriezeit, also um 28,5 oder 58,5 vorbeikommen und zu dieser Zeit im Bahnhof stehen, zumindest in etwa. Mit Ankunft um 50 wird man Umsteigezeiten von dennoch bis zu 25 Minuten haben (NV-Zug mit Ankunft auf diesen Zug kommt etwa 48 an und fährt etwa 10 nach ab).

Verschiebung im Minutenbereich wären noch vorzunehmen. Gegenüber den 90er Jahren haben sich die Fahrzeiten ordentlich verlängert, es ist Puffer dazugekommen.


10 Minuten != Verschiebung im Minutenbereich!

"Spreizung" (Differenz beider Richtungen) am Beispiel vom Zugpaar 788/789, das sich um 15 Uhr in Fulda trifft.
- Ingolstadt 0 min
- Nürnberg 5 min
- Würzburg 2 min
- Fulda 9 min
- Kassel 13 min
- Hannover 10 min

Man muss zwischen Ingolstadt und Hannover gerade mal 5 min schneller werden, damit man sich auch in Hannover genau trifft. Das ist auf so einer langen Strecke locker aus dem Puffer zu holen. Natürlich werden Nürnberg, Fulda und Kassel nur leicht verzogenen ITF-Knoten sein können, da eben einige Abschnitte etwas zu schnell, andere etwas zu langsam sind. Wenn man aber noch den Puffer ungleich verteilt (aber in der Summe konstant lässt), kann man sogar das angehen.

Vorallem aber wären weitere Züge auf die ITF-Knoten auszurichten.

Jep, da größtenteils zwei Züge auf der Nord-Süd-SFS fahren, müssten da zumindest zwei Taktknoten, ergo ein Halbstundentakt der Anschlüsse, existieren, oder der zweite Zug fährt völlig ohne Anschlüsse. Dann lässt man doch lieber den einen Zug die Hälfte der Anschlüsse, den anderen die andere Hälfte ohne ITF-Zwänge übernehmen.

Die L11/12 kann mit der L25 im Blockabstand fahren. Da man in Fulda und Kassel sowieso verzogene Knoten hätte, kann der L11/12 einfach die entgegengesetzte Verschiebung (gegenüber der Knotenzeit) erhalten.* Und die L20/22 sollte im 30-min-Takt versetzt dazu verkehren. Damit hätte man einen 30-min-Takt zwischen Hamburg und Mannheim.

* Blöd ist nur, dass die L11/12 dann theoretisch sich in Göttingen von der L25 überholen lassen müsste um auch den Anschluss Würzburg-Braunschweig zu gewährleisten. Ggf. wäre doch eine andere Lösung anzustreben. In Fulda würde es auch reichen, wenn sich direkt im 00er-Knoten die L25 und die L50 treffen, womit alle 4 Himmelsrichtung bedient wären.

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