K21: Abzweig der NBS (Allgemeines Forum)

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 10.07.2010, 14:31 (vor 5765 Tagen) @ Steffen

Moin,

Ja ich weiss, der Provider hat die Hardware gewechselt und hat das anscheinend nicht im Griff. Meine Homepage ist daher gerade auch A****langsam :(

das ist richtig blöd. Bei mir kommt nur eine Fehlermeldung. Da kann man nur hoffen, daß dem Forum sowas nicht passiert.

Nach genauer Analyse *gg* sehe ich drei Möglichkeiten:

(1) Beginn der SFS im Rangierbahnhof Untertürkheim. Tunnel unter dem Neckar hindurch, ähnlich wie bei S21. Dürfte aber teuer sein und würde ich nicht favourisieren.

Da könnte man doch ein paar Meter unterm Neckar fahren. Wird der halt mal für'n paar Jahre stillgelegt.

(2) Abzweig in Obertürkheim. Trasse über das bestehende Bahngelände (Abstellgleise) des Hafens (da weiss ich nicht, ob man das noch in vollem Umfang benötigt), dann Brücke über die Schleuse hinweg und südlich der Mülldeponie (der helle Fleck im Wald) in den Berg.

Das würde den Parkplatz am Bahnhof kosten und zumindest eine Abschrägung der großen Halle.

(3) Weiter bis Mettingen (ob das ohne weiteres sechsgleisig gebaut werden kann weiss ich nicht), dort am Knick geradeaus weiter über die Felder, Neckarbrücke, und ohne Umweg über den Flughafen direkt zur Autobahn (und parallel der A8 bis Ulm, wie bereits geplant).

Neben der Maschinenfabrik Esslingen sieht es recht eng aus. Es könnte mit minimalem Zwischenraum zwischen Stützmauer und angrenzenden Gebäden klappen. Aber das müßte man in Natura nachmessen. ;-) Ferner wäre die Siedlung zwischen Bf. Mettingen und dem Neckar umzugestalten.

Flughafenanbindung als Schleife wie in Köln. Züge nach Singen können dann geradeaus durchfahren, züge nach Ulm fahren über die Schleife. Hier besteht die Möglichkeit, nicht zurück zur SFS sondern nach Nürtingen (beschleunigt den Nahverkehr nach Tübingen; Nachteil: ICE aus Ulm, die am Flughafen halten (wenn es nach mir ginge: keiner *g*), könnten erst später auf die SFS (Wendlinger Kurve)

Östlich am Scharnhauser Park vorbei und Höhe Denkendorf parallel zur Autobahn einschwenken, ist das neigungsmäßig machbar? (Zwischen Esslingen und Denkendorf 50 m Höhenunterschied; die gedachte Bahnstrecke käme auf sehr grob 6 km).
Die Flughafenanbindung von Osten wäre recht erschwert. Aber wie Du sehe ich in ihr recht wenig Sinn.
Eine schnellere Anbindung von Tülingen *buchstabenspar* an Stuttgart wäre wünschenswert, könnte nördlich Nürtingens aber nur schwer ausgefädelt werden.
Flughafenanbindung der Gäubahn: Wäre es da nicht am billigsten, diese in S-Vaihingen halten zu lassen (Umstieg)? Dies würde theoretisch machbar sein, allerdings müßte der RE stadtwärts zwischen Rohr und Vaihingen das S-Bahn-Gleis benutzen.

Ich kann nicht sagen wie wichtig der Messestandort Stuttgart ist. Aber es gilt: Eine bessere Verkehrsanbindung gibt die Chance, "bessere" Messen zu bekommen. Das ist aber auch nur Provinzfürstentum, denn wenn Stuttgart beispielsweise die Cebit bekäme, würde Hannover sie verlieren, und der dortige Bahnhof würde an Sinnhaftigkeit verlieren.

Wobei die Größe des Messegeländes sicher ein begrenzender Faktor ist. Früher wurden für Cebit und Co. alle hannoverschen Messehallen benötigt. Bei einer wieder anziehenden Konjunktur dürfte Stuttgart da langfristig keine Chance haben.

Also aus regionaler sicht hilft dieser Flughafen-/Messebahnhof der Stadt und dem Land, deutschlandweit betrachtet schadet er.

Und da wir ein förderaler Staat sind, lesen die Entscheidungsträger (so sie denn hier mitlesen *g*) nur den ersten Halbsatz. Oder - so sie mitlesen - wenn sie den ganzen Satz lesen, lassen sie dessen zweiten Teil bei ihrem Tun und Handeln als irrelevant unter den Tisch fallen.

Viele Grüße, Sören

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