Duchgangsbahnhof betrieblich besser als Kopfbahnhof (Allgemeines Forum)

Henrik, Donnerstag, 08.07.2010, 22:33 (vor 5768 Tagen) @ Sören Heise

In der Dikussion ist mir im übrigen klar geworden, daß K20 (also der aktuelle Kopfbahnhof) weit von seiner Kapazitätsgrenze weg ist. Ich sehe daher keine betriebliche Notwendigkeit, den Bahnhof unter die Erde zu bringen. (Oder gibt es gravierende Engpässe im Zulauf, die mit S21 beseitigt werden?) Es wäre sicher besser (und billiger), den bestehenden Bahnhof zu modernisieren.

Wäre Stuttgart seit Jahren am Rande seiner Kapazitäten, dann würde S21 sicher heute schon längst stehen und dann hätten die Gegner ja noch weniger Argumente als sie jetzt schon haben.^^
War Braunschweig an seiner Kapazitätsgrenze? Heidelberg? Kassel?
Nein. Es gibt auch andere Gründe.
Städtebauliche (100 ha gewinnt die Stadt in zentraler Lage zurück!),
und eben, dass in Duchgangsstationen ein Kopfbahnhof wenig Sinn macht und betrieblich dort ein tatsächlicher Durchgangsbahnhof erheblich sinnvoller und vorteilhafter ist. Züge können schneller rein & raus, halten nicht so ewig lange, blockieren sich nicht, weniger Unterhaltung. Wäre ja auch zu grotesk, da baut man für Milliarden NBS in Richtung Norden, NBS in Richtung Südosten, doch um in den Bahnhof zu kommen, müssen lange Kurven und Umwege gefahren werden.

Ob K21 wirklich billiger wäre, darf sehr stark bezweifelt werden und besser wäre es wohl auch kaum und städtebaulich gäbe es Null Vorteile zum Ist-Zustand.


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