[AT] WESTbahn hofft wieder mal auf Staatshilfe (Sammelthreads)

GUM, Freitag, 19.11.2021, 16:34 (vor 1602 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von GUM, Freitag, 19.11.2021, 16:35

Ab Montag reduziert die WESTbahn ihren Fahrplan, und man hofft wieder mal auf Staatshilfe (damit hat man sich ja zuletzt schon mal sanieren können).

Hallo,

ich möchte freundlich darauf hinweisen, daß sich kein Eisenbahnverkehrsunternehmen diese regulatorischen Eingriffe gewünscht hat. Von "Sanieren" kann schon gar keine Rede sein, weil oftmals entsprechend auch der europarechtlichen Vorgaben Teile von Fixkosten erstattet werden und keine Gewinnanteile.

Bin ja gespannt, was aus dem groß angekündigten 30-Minuten-Takt Wien-Salzburg und der Verlängerung von Zügen nach München wird. "Zufällig" kann man den neuen Fahrplan bei der WESTbahn ja noch nicht buchen.

Zu Salzburg <-> München: Auch dies ist eine nicht śubstantiierte, negative Assoziation. Die Westbahn hat ein sehr übersichtliches Preissystem, in dem eine 60 oder 90 Tage Vorausbuchung gar keinen Sinn macht. Je früher das Unternehmen (sofern die Bevölkerung ohne Angabe besonderer Gründe oder Reiseanlässe überhaupt über die Grenzübergangsstelle in die BRD ausreisen darf) Preise bekannt gibt, desto eher hat der Wettbewerb die Chance das eigene System mit 17,90 Euro Fahrscheinen zu fluten.

Deshalb wäre es selbst bei stabiler Lage der beiden Bundesregierungen wohl eher richtig Fahrplan & Preise so eineinhalb Wochen vorher bekannt zu geben. Mit dem Westbahn Preissystem sind zudem spontane Reisen ohne Loch im Geldbeutel möglich.

Liebe Grüße

GUM

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