Basel Bad Bf (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Montag, 24.10.2016, 06:11 (vor 3455 Tagen) @ naseweiß

Damit wäre das Herzstück fast schon überlastet.

Seh ich nicht. Wenn es 20 Züge pro Stunde und Richtung fasst, kann man auf jedem der beiden Äste 3 S-Bahn-Linien (=6 Züge) und 4 Fernverkehrzüge einplanen; bei einer Kapazität von 24 Zügen pro Stunde und Richtung entsprechend mehr. Da aber einige Fernverkehrszüge Richtung EAP sehr wohl noch auf der Elsässerbahn verbleiben können, dürfte es auf dem Kleinbasler Ast durchaus Platz für 6-10 Fernverkehrszüge haben - wobei man aus Gründen der Bahnsteigbelegung in Basel SBB diese Kapazität wohl nicht einmal voll ausschöpfen könnte.

Insbesondere der SBB-Bf müsste stark umgestaltet werden, da alle diese deutschen Züge dann aus dem Herzstück kämen.

Das stimmt.

Und wenn man es ausführt, bleiben für viele innerdeutsche Verbindungen wie etwa Mannheim-Lörrach und Mannheim-Hochrhein Fahrzeitverlängerungen von min. ca. 10 min (zweimal Fahrzeit Basel-Bad-Bf - Basel-SBB, je ca. 5 min).

Es sind nur je 2,5 Min., also gesamthaft 5 Min.

Wenn man nun umbedingt diese neue Herzstückvariante will, könnte man noch einen Bahnsteig für die Rheintal-ICE/RE/S des Bad Bfs deutlich nach Süden verschieben, sodass er bis zur Wettsteinallee reicht. Dort könnte nach dem Prinzip ein Turmbahnhof die Umsteigemöglichkeit zu den Hochrhein/Wiesental-RE/S geschaffen werden. Die Halteposition des Rheintalverkehrs wäre zwischen Riehenstr (Nordausgang -> Tram/Kleinbasel) und Wettsteinallee (Südausgang -> Herzstück).

Das wäre eine interessante Möglichkeit, wenn man denn diese Züge tatsächlich weiterhin über die Verbindungsbahn führen wollte. Ich denke, dass das Interesse an einer Verbindung via Innenstadt überwiegt und diese Linien ergo ebenfalls via Herzstück geführt würden.

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