Kurvenradien und Unterhaltskosten (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Sonntag, 23.10.2016, 15:22 (vor 3455 Tagen) @ Chrispy

Natürlich wäre das schon mit einem Kurvenradius von rund 1800 m zu schaffen, jedoch ist es in der Schweiz ja üblich bei den investitionen etwas grosszügiger zu Trassieren. Z.B. Matstetten-Rothrist hat einen minimalen Radius von 3000 m obwohl man nur 1800 m benötigen würde. Beim GBT und den Zulaufstrecken sind es 5000 m, wobei für 250 km/h 2800 m ausreichen. Damit kann man möglicherweise viel Geld für den Unterhalt sparen.

Klingt plausibel, aber stimmt es auch?

Klar ist für mich, dass bei sehr engen Radien, wo das Rad per Radkranz geführt wird, die Unterhaltskosten hoch sind. Aber bei den genannten hohen Kurvenradien reicht der Sinuslauf allemal, um den Radsatz in der Spur zu halten. Gibt es da wirklich noch nennenswerte Ersparnisse durch sehr grossen Radien? Okay, die Kraft nach aussen und damit die Kraft auf die äussere wird etwas geringer, aber das gälte auch bei langsameren Kurven, welche nicht mit Maximalgeschwindigkeit durchfahren werden.


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