Stadelhofen: Ausgleich für damalige kantonale Finanzierung? (Allgemeines Forum)

sb, Samstag, 22.10.2016, 20:36 (vor 3461 Tagen) @ Twindexx

- Zürich: Ausbau Stadelhofen auf vier Gleise für S-Bahn 2. Generation


Der Bedarf ist zwar unbestritten, allerdings frage ich mich, warum das Ding nicht auch in ein Aggloprogramm aufgenommen werden kann. In Bern müssen sie den RBS-Tiefbahnhof auch via Aggloprogramm finanzieren. Dann Zürich das eigentlich auch. Da zahlt der Bund immernoch 40% dran.


Könnte dies politisch als Ausgleich verstanden werden für die damalige Beteiligung des Kantons Zürich am Bau der S-Bahn, als dies so noch nicht kantonale Aufgabe war?

Wikipedia hierzu:

"Die entscheidende Frage war die Finanzierung. Da der Ausbau der Goldküstenstrecke lediglich den lokalen Bedürfnissen und vor allem der Zürcher Siedlungspolitik diente, sahen die Schweizerischen Bundesbahnen keine Mehrerträge in diesem Projekt. Die SBB sahen daher eine Kostenbeteiligung des Kantons Zürich vor – ein damals völlig neuartiger Vorschlag, da das Eisenbahngesetz eine Beteiligung des Kantons beziehungsweise des Bundes in normalem Falle nicht vorsah. Durch die Einführung eines neuen Gesetzes, das dieses Problem löste, einigten sich die SBB und der Kanton darauf, dass die betreffenden Gemeinden je fünf Millionen Franken beisteuerten. Die Kosten des Gesamtprojekts wurden auf 72 Millionen Franken geschätzt."
(https://de.wikipedia.org/wiki/S-Bahn_Z%C3%BCrich)

Referenz hierzu:

http://www.nzz.ch/die-geburtsstunde-der-zuercher-s-bahn-1.742622
(Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2008)


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