? und Anmerkungen zu Belgien. (Allgemeines Forum)

Tobs, Region Köln/Bonn, Donnerstag, 30.07.2020, 15:10 (vor 2077 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Tobs, Donnerstag, 30.07.2020, 15:11

Hallo Oscar,

Eines vorab: Beschriebene Graphik ist für mich unauffindbar - wahrscheinlich suche ich einfach an der falschen Stelle ... :-(

2. Thalys Dortmund-Paris (FV 19). Teilweise beginnen die Züge schon in Berlin! Thalys und ICE International bilden zusammen einen Stundentakt Köln-Brüssel.

Intrepetiere ich das richtig, dass Thalys eine durchgehende Verbindung von Berlin nach Paris plant? Falls ja, wäre das über Frankfurt nicht schneller, zumal dann - "gesamtoptimal" - über Strasbourg gefahren werden könnte? Einzig Hamburg könnte - neben Köln - in der heutigen Situation via Belgien ein zeittechnisch sinnvolles Ziel sein, wobei ich mir bei entsprechendem Ausbau der Eifelstrecke - theoretisch (!) - auch Köln >< Paris via Luxembourg vorstellen könnte, wenngleich natürlich mit deutlich geringerem Fahrgastpotential. Man beachte in diesem (fiktiven) Szenario auch die mögliche Streckenführung zwischen Thionville und Trier via Perl.

3. FR BE 1 = vermutlich ein belgischer 200 km/h Zug, z.B. Oostende-Welkenraedt verlängert nach Köln. Dieser Zug verkehrt stündlich. Wegen des FR-Charakters wird dieser Zug angeblich nicht über die Ardennen-Rennbahn Aachen-Lüttich geführt. Dafür dann 200 km/h Lüttich-Brüssel.
Bin mir nicht sicher ob die M7-Dostos in Deutschland zugelassen werden. Alternativ gibt es noch die I11-Wagen (M6 ist in DE ausser Profil).

Mangels anderer potentieller Leistungen müsste der Zug ja zwangsläufig über Verviers und Welkenraedt verkehren, um die Anbindung nach Aachen beibehalten zu können. Persönlich fände ich es sinnvoller, den RRX/RSX von Köln kommend (im angenäherten 30-Min.-Takt) bis Welkenraedt zu ziehen und diesem Zuge die Systemtrennstelle in den Bahnhof Welkenraedt zu verlegen, zumal auch der HGV nur noch einen Systemwechsel ab/bis "Rennbahn" hätten. (Großer Gewinner dieser Variante wäre übrigens die DG, da die ICs weiterhin nach Eupen verkehren würden.) Als Nachteil ist natürlich die dann ebenfalls lukrative und unrealisierbare Durchbindung nach Herzogenrath zu nennen. Geht man - perspektiv - davon aus, dass die "Lücke" im S-Bahn-Netz (Duisburg-) Mönchengladbach >< Aachen >< Düren geschlossen wird, wäre natürlich eine Durchbindung der Züge über Aachen, die dann in die bereits existierenden Linien münden von Interesse. Inwieweit das jetzt realistisch ist und welche Auswirkung das auf die heutige "euregiobahn" hätte, sei jetzt mal dahingestellt. Der Punkt auf den ich hinaus will, wäre, dass in dieser Konstellation zwangsläufig die S-Bahn aus Liège über Welkenraedt hinaus bis Aachen verlängert werden müsste, um die Netze miteinander zu verbinden. Wünschenswert fände ich auch einen RRX/RSX-Flügel von Stolberg über Eupen (bzw. idealerweise Welkenraedt) im 60-Min.-Takt, um so Eupen - idealerweise auch Düsseldorf - direkt miteinander zu verbinden. Die S-Bahn dürfte da zu lange brauchen sein.

Ich meine in den Medien der DG gelesen zu haben, dass man in Eupen zwar für eine mögliche Reaktivierung des Vennbahn-Abschnitts nach Stolberg eintritt, zugleich aber befürchtet, dass dann die gesamten ICs ab Welkenraedt nach Köln verkehren könnten. Dagegen spricht der zumindest begonnene, womöglich inzwischen sogar abgeschlossene Ausbau des Bahnhofs Eupen.

Nicht eingezeichnet ist der alte Schuhkarton-RE Aachen-Lüttich. Übernimmt FR BE 1 die Halte dieses Zuges?

Dabei geht es ja eigentlich nur um Dolhain=Gileppe und Hergenrath, da alle anderen Stationen ja noch von anderen Linien bedient werden. Wahrscheinlich - so schätze ich - bliebe der heutige L-Zug zwischen Spa=Géronstère und Welkenraedt bestehen. Wahrscheinlich würde "Hergenrath", wie einst "Heerlen De Kissel", einfach vom Netz genommen werden.


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