FV Linie 29a (NRW-HH Sprinter?) (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 29.07.2020, 10:53 (vor 2144 Tagen) @ Maxi-Air
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 29.07.2020, 10:54

Hallo Maxi-Air,

Irgendwie war mir der Thread durchgerutscht. Dabei frage ich mich doch schon seit der Veröffentlichung warum die Linie 29a nicht in Bielefeld halten soll.

Vielleicht soll 29a ein NRW-Hamburg Sprinter darstellen?

Gerade zu der NBS Hannover-Hamburg, die ja weiterhin nötig ist, mit den Planungen und der Verbindungskurve zur NBS Bielefeld-Hannover ergibt sich doch ein relativ großes Potential, worüber hier noch kaum diskutiert wurde.
Ich frage mich dann aber, warum die 29a nicht in Bielefeld halten soll, gibt es von dort doch keine umsteigefreie Verbindung nach Hamburg und aus eigener Erfahrung sind das jede Stunde Dutzende, die in Hannover von der Linie 10 auf die Verbindungen nach Hamburg umsteigen oder andersrum.

Deutschlandtakt bezieht sich auf 2030. Zuerst mal sehen, dass die benötigte Rennbahn (Bielefeld-Hamburg) steht. Mir sind sogar keine möglichen Trassierungen bekannt. Und leider für uns ICE-Fans sind wir nicht in China, wo alles was nicht passt passend gemacht wird und so eine Rennbahn in 4-5 Jahren gebaut wird.
Wenn aber die Rennbahn irgendwann steht, gibt es folgende Möglichkeiten:

A. ICE Sprinter Dortmund-Hamburg ohne Halt
B. ICE mit Halt in Bielefeld und HH-Harburg
C. IC250 (ICE4 gefahren als IC) mit Halt in Gütersloh, Bielefeld, Herford, "Langenhagen ICE" (etwa bei Flughafen Hannover), "Walsrode ICE" (Anbindung Heidekreis, Umstieg nach Bremen) und HH-Harburg

Zur Rollbahn, das ist auf jeden Fall auch sehr schade, dass da somit auf Jahrzehnte gar nichts passieren wird (vom Halbstundentakt abgesehen),...

Taktverdichtung sollte man nicht unterschätzen. Von 60- zu 30-Minutentakt bedeutet immerhin 15 Minuten Fahrzeitersparnis wegen der geringeren durchschnittlichen Wartezeit.

...dabei sollte [1] ein Ausbau zwischen Osnabrück und Hamburg auf dem platten Land ja relativ günstig umzusetzen sein und [2] eine gewisse Auslastung der Strecke ist ja auch vorhanden.

2 schon, 1 bin ich mir nicht sicher.
Die Trassierung nördlich von Osnabrück ist ziemlich kurvenreich. Vermutlich nicht ohne Grund.

Mit einem entsprechenden Ausbau ließe sich die Fahrzeit auf Hamburg-Dortmund von aktuell geplanten 2:46h (wenn ich mich nicht verrechnet habe) sicher auf knapp 2h drücken. Aber ob sich das lohnt haben die Planer hoffentlich zumindest durchgerechnet.

Wahrscheinlich haben die Planer eingesehen, dass die Strecke NRW-Bielefeld-Hamburg mehr Bündlungspotential hat. Würde man diese Korridor konsequent ausbauen, etwa wie bei Mailand-Rom in Italien, dann profitieren folgende Relationen:

+ Dortmund - Hamburg (ggf. auch ICE International aus Amsterdam oder Brüssel)
+ Dortmund - Berlin
+ Amsterdam - Berlin via Bad Bentheim
+ München/Stuttgart/Basel - Hamburg

Bielefeld erhält dann Ein-/Ausfahrten (wie bei Stendal), nordwestlich von Hannover gibt es dann einen Rennbahnhof. Option: Rennbahnhof im Heidekreis (Flügelung München - Hamburg/Bremen dann dort und nicht mehr in Hannover).

Gut, das ist alles Wunschdenken. Die vorhandenen Strecken (Dortmund-Bremen-Hamburg, Dortmund-Hannover, Hannover-Hamburg) sind alle schon grossenteils für 200 km/h geeignet. Da gibt es Strecken wie Frankfurt-Fulda-Erfurt, Würzburg-Nürnberg-Passau oder Ulm-Augsburg die wesentlich schlechter da stehen.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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