ICE-Knoten Mannheim zerstört Anschlüsse Ulm (und Augsburg) (Allgemeines Forum)

naseweiß, Donnerstag, 02.07.2020, 22:06 (vor 43 Tagen) @ sb
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 02.07.2020, 22:07

Im SPFV wird der :00/:30-"Voll"knoten "nur" durch die halbstündlichen ICE Mannheim Hbf – Stuttgart Hbf (– Ulm Hbf – Augsburg Hbf – München Hbf) sauber bedient, was jedoch zu auch unten näher ausgeführten suboptimalen SPNV-Anschlüssen in Ulm Hbf (und Augsburg Hbf) führt. Daher erschließt sich kein diese Nachteile überragender Nutzen insbesondere eines sog. "Zielfahrplans", für die ICE-Hauptlinien in Mannheim Hbf einen solchen :00/:30-"Voll"knoten zu fixieren!

Hallo,

ich bin auch der Meinung, dass ein Vollknoten in Ulm Hbf mehr viele Vorteile hätte als ein solcher in Mannheim Hbf. Gleichzeitig würde man eine Knotenkette Stuttgart-Ulm-Augsburg-München mit jeweils 30 min Abstand erhalten. In Augsburg ist der Vollknoten etwas weniger wichtig, da man aus Richtung München Direktverbindungen zu sehr vielen Orten hat, die man in Ausgburg per Umstieg erreicht (z.B. München-Allgäu). In Augsburg ist somit für den FV der Umstieg in/aus Richtung Stuttgart/Mannheim deutlich wichtiger als Richtung München, womit der Vollknoten nicht so wichtig ist.

Ein Problem ergibt sich aber in Mannheim aus der Korrespondenz mit den ICEs ins Oberrheintal nach Basel. Grundsätzlich ist die Fahrzeit Mannheim-Karlsruhe etwa 15 min schneller als die Fahrzeit Mannheim-Stuttgart, da eben die Entfernung deutlich geringer ist.

- Mannheim-Karlsruhe aktuell 22 min
- Mannheim-Stuttgart aktuell 37 min

Aber Karlsruhe ist als 00/30er-Knoten gesetzt und auch sinnvoll. Und der Rheintal-Ausbau soll Karlsruhe-Basel auf genau 75/90 min (Bad.Bf./SBB) bringen. Ein Vorverlegung der Mannheimer Korrespondenz, welche die oben beschriebene Knotenkette ermöglicht, bedingt gleichzeitig ungünstige Zeiten in/ab Karlsruhe.

Gruß, naseweiß

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