DB deckt Fehlverhalten vom Zugchef - Teil 3 (Fahrkarten und Angebote)

westtoeast, Mittwoch, 16.07.2014, 23:33 (vor 4229 Tagen) @ Florian

Es lag eine offensichtliche Fehlentscheidung vor. Das Servicecenter Fahrgastrechte umgeht beim Semesterticket NRW systematisch die Fahrgastrechte. Es ist immer wieder das selbe: zuerst wird der Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten für einen alternativen Zug mit der Begründung abgeleht, es handele sich um ein erheblich ermäßigtes Beförderungsentgelt. Auf sämtliche Widersprüche folgt dann die selbe dümmliche Antwort, dass ein erheblich ermäßigter Fahrschein vorläge. Nach Eingang der Beschwerde beim EBA erfolgt dann sofort die Erstattung der Kosten mit der Ausrede, es läge ein Bearbeitungsfeler seitens der DB vor.

Ich kenne die konkrete Problematik nicht. Aus meiner Sicht ist davon auszugehen, dass das Servicecenter Fahrgastrechte seine Praxis ändert, wenn dort eine entsprechende Auffassung des EBA bekannt wird. Sollte dies nicht der Fall sein sollte man dies wohl direkt beim EBA monieren, dann hilft sicherlich der Umweg über den DB Vorstand nicht. Erstens wäre dann die Praxis, die der Auffassung des EBA widerspricht, offensichtlich gewollt, zweitens bin ich mir nicht sicher, ob der DB Vorstand gegenüber dem Servicecenter Fahrgastrechte überhaupt weisungsbefugt ist.

Deswegen gibt es aus meiner Sicht nur zwei Szenarien:

- Der von Dir geschilderte Fall ist einer der ersten bzw. der erste in der in dieser konkreten Frage das EBA hinzugezogen wurde und Stellung bezogen hat. Dann wäre es nicht verwerflich, wenn seitens des Servicecenter Fahrgastrechte zuvor eine andere Rechtsauffassung bestand, wie das Semsterticket einzuordnen ist.
- Das Servicecenter Fahrgastrechte hat seine Praxis trotz Kenntnis der Auffassung des EBA nicht angepasst, dann macht wohl nur der direkte Weg zum EBA Sinn und der Umweg über den Vorstand sicherlich nicht.


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