Abschließende Antwort der DB - Teil 4 (Fahrkarten und Angebote)

westtoeast, Mittwoch, 16.07.2014, 17:57 (vor 4296 Tagen) @ Florian

Du merkst aber, dass sowohl in diesem Fall als auch in dem von Dir in einem "Nachbarforum" dokumentierten SNCF-Fall jeweils nicht Du, sondern die – wenn mal so will – "Gegenseite" mit ihrer Stratgie durchgedrungen ist? Die DB wollte keine abstrakte Erklärung abgeben (abgesehen von der Gültigkeitsdauer der Fahrkarte), hat sich deswegen nur zum Verhalten des ZUB geäußert, sich entschuldigt und Du hast obendrauf Deine 21 Euro plus noch einmal 60 Euro bekommen. Die Antwort des EBA mal außen vor, hat damit die "Klärung", die Du meiner Meinung nach relativ offensichtlich geradezu provozieren wolltest - und hier geradezu episch zelebrierst - eben nicht stattgefunden. Oder anders: Viel Lärm um nichts.

Ich möchte auch noch einmal auf deine Äußerung eingehen, der Kundendialog decke ein Fehlverhalten des Zugchefs. Hierzu:

1. Der Kundendialog schreibt, die Bedenken seien gerechtfertig gewesen, nicht das gesamte Verhalten. Bezieht man die Bedenken auf die Situation bei der Fahrscheinkontrolle im Zug, ist das ja wohl ohne weiteres nachvollziehbar. Du selbst schreibst ja von einer "kreativen" Fahrkarte, wieso sollte die dann nicht einer besonders gründlichen Überprüfung unterzogen werden.

2. Wie die Situation danach verlief und warum es eskalierte, kennen wir hier nur aus Deiner Sicht. Nur: So wie Du hier postest habe ich Zweifel, dass Du unbedingt deeskalierend gewirkt hast. Meiner Erfahrung nach kommt es in einer solchen Situation und gerade bei komplexen Sachverhalten nicht nur darauf an, wer tatsächlich im Recht ist, sondern auch, wie man sich verhält. Und wenn man dann rechthaberisch und besserwisch auftritt – wie gesagt ohne dass ich die konkrete Situation kenne – kann dies natürlich zu einer Eskalation führen (die sich mancher vielleicht manchmal sogar wünscht).


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