ITF-Ansatz Köln - (AC/Venlo) - Eindhoven! (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 05.01.2012, 23:01 (vor 5225 Tagen) @ ABRob

2. die Strecke K-AC ist nicht ITF-proof.
30 Minuten ist nicht machbar (ICE erreicht 0:33),
60 Minuten schafft der RE schon (aktuelle Fahrzeit 0:52),
45 Minuten macht Halbstundentakt erforderlich.

Ich wäre ja eh für eine NBS Düren (Merzenich) - Stolberg an der Autobahn entlang. Da könnte dann auch ein Großteil des Güterverkehrs fahren. (Als 2. Baustufe dann Stollberg - HSL 3 und ein Bahnhof "Euregio ICE" bei Stolberg)

Als ICE-Fan sehe ich eine solche Strecke natürlich gerne. Eindhoven-Köln wäre somit via Aachen sogar schneller als via Venlo und das sogar ITF-konform UND mit Beibehalt der Euregiobahn und NS-IC!

Eindhoven-(15)-Weert-(15)-Roermond-(45)-Heerlen-(30)-Aachen-(30)-Köln. Macht 2:15 < 2:35.

Soweit, so gut. Aber nun kommt Problem 1:

Aktuell ist Eindhoven 00/30, Weert 15/45, Roermond 00/30, Maastricht und Heerlen beide 15/45. In Heerlen besteht 15 Minuten Übergang für die Euregiobahn nach Aachen, wo der Zug eine 00/30 Symmetrie hat.
Zudem ist Venlo ein doppelter Halbknoten: die Veolia-RBs und die Eurobahn sind 00/30 orientiert und die ICs der NS 15/45. Daher auch in Venlo 15 Minuten Übergang wenn man von Eindhoven aus die Grenze überqueren möchte.

Erwünscht: Wegfall der Übergänge, grenzüberschreitender ITF.

NS plant auf Eindhoven-Sittard einen 15-Minutentakt. Statt Flügelung wird dann alternierend nach Maastricht und Heerlen gefahren. Dann kann man den IC nach Heerlen in Eindhoven um 15/45 einlegen, damit er um 00/30 in Heerlen und Aachen ist.
Aber Maastricht wird dann um 15/45 erreicht und das konfliktiert dann wieder mit den Veolia-RBs Maastricht-Heerlen, die eine Fahrzeit von 30 Minuten haben!

Problem 2 kommt, wenn man die Strecke Venlo-Köln auch in den ITF integrieren möchte.
Die Eurobahn hat im Moment eine Fahrzeit Venlo-MG von 35 Minuten. Ein grenzüberschreitender NS-IC durfte die 30 Minuten Kantenzeit schon mit der heutigen Infra schaffen. Halt wäre in Kaldenkirchen und Viersen.
Aktuelle Fahrzeit MG-Köln ist etwa 60 Minuten. Wünschenswert wäre Kantenzeit 45 Minuten. Das sollte der NS-IC schaffen mit Halt in Rheydt Hbf, Grevenbroich und ggf. Pulheim.
Zugleich wäre 45 Minuten auf MG-Aachen wünschenswert. Nur schade, dass dort der NS-IC nicht fährt, sondern ein RE. Die 62 km sind mit einem 83 km/h Schnitt ITF-konform zu kriegen, aber geht das auch mit den zahlreichen Zwischenhalten?

Ein drittes Problem wäre die Anordnung der Regionalbusse rundum Maastricht und Heerlen. Diese sind im Moment auf die Knoten Maastricht und Heerlen angeordnet.

ASCII-Art:


Den Bosch----------Nijmegen
  ||                  |  
  ||                  |
  ||                  |
  ||               Boxmeer   
  ||                  |
  ||                (15)
  ||                  |
  ||               Venray
  ||                  |
  ||                (15)
  ||                  |  
Eindhoven---(45)---Venlo
  ||                  |  \
  ||                (15)  \
  ||                  |    \
 (15)              Reuver  (30) 
  ||                  |      \
  ||                (15)      \
  ||                  |        \ 
Weert=====(15)=====Roermond     M'Gladbach
                    /|             |  \
                   / |             |   \
                  /  |             |    \
               (45)(45)          (45)  (45)
                /    |             |      \
               /     |             |       \
              /      |             |        \
    Maastricht-(30)-Heerlen-(30)-Aachen-(30)-Köln
                                    \         /
                                     ---(60)--

Der Doppelstrich ist eine Linie in 15-Minutentakt. SFS AC-K Stundentakt. Ansonsten Halbstundentakt.
Eindhoven-Den Bosch-Nijmegen ist nicht ITF-proof. Nijmegen braucht das aber auch nicht zu sein, weil dort IC und RB Richtung Arnhem jeweils in 10-Minutentakt fahren sollen.

Eine Beschleunigung des RE 1 ist aber politisch nicht gewollt; die Gemeinden haben ja für den Halt bezahlt und erwarten also dass der Zug nach wie vor dort hält.

Es macht auch keinen Sinn einen RE an diesen ganzen RE-würdigen Halten nicht halten zu lassen.

Fällt mir noch was ein: AC-(60)-K für den RE 1 (dieser endet ja in Aachen).
AC-(30)-DN-(30)-K wäre auf DN-K zu langsam.

Oder ein NL-IC der in der entsprechenden Zeitlage über Aachen weiter nach Köln fährt. Der bräuchte aber Wagenmaterial, das mind. 160 km/h kann.

Die von Dir erwünschte Rennbahn macht sogar 200 km/h erforderlich, wenn man die 30 Minuten schaffen möchte.

Aber es würde ja schon reichen, wenn man in Aachen Hbf. einen echten Taktknoten einrichten würde. Die Euregiobahn hat derzeit im Hbf. einen ziemlich perfekten 00/30-Knoten während der Rest der Züge da sowas wie einen auf 10 - 15 min gestreckten 15/45 Knoten hat.

Siehe ASCII-Art.


gru↓,

Oscar (NL).

--
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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