Bundesdeutscher Föderalismus live und in Farbe... (Allgemeines Forum)

Ösi, Dienstag, 14.04.2020, 05:30 (vor 86 Tagen) @ Paladin

... genauso unlogisch wäre, warum sich das dünn besiedelte Mecklenburg-Vorpommern mit sehr wenig Corono-Infizierten genau so verhalten soll wie die stark betroffenen Länder Nordrhein-Westphalen, Baden-Württemberg oder Bayern.

Es scheint keinen Zusammenhang zwischen Zahl der Corona-Infektionen und Regeln zu geben.

Mecklenburg-Vorpommern hat die wenigsten Corona-Infektionen aller Bundesländer (pro Kopf) und wollte trotzdem Einwohnern des eigenen Bundeslandes über Ostern tagestouristische Ausflüge zu den wichtigsten Zielen verbieten (von einem Gericht gekippt).

Sachsen-Anhalt hat die zweitwenigsten Corona-Infektionen, erlaubt gar keine touristischen Reisen, auch nicht innerhalb des Bundeslandes, auch nicht Tagesausflüge, und hat eine grundsätzliche Ausgangsbeschränkung

In Sachsen darf man sich nicht zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten, wenn man nicht zusammen wohnt, was man in allen Bundesländern außer Bayern darf, obwohl die Infektionen unterdurchschnittlich sind.

Ich könnte noch weitere Beispiele nennen, aber zusammengefasst: Die Entscheidungen sind politisch, nicht sachlich begründet. Sinnvoller wären bundeseinheitliche Regelungen mit Grenzwerten (wenn mehr als X Infektionen, dann temporär zusätzliche Maßnahmen)


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