Regionalverkehr vermutlich keine Gewinne, Cargo schon? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 22.10.2012, 13:41 (vor 4912 Tagen) @ Twindexx

BIG_RED:

Es ist doch sowieso sinnlos diese Strecke zu elektrifizieren.

Twindexx:

Das ist es nicht! Mit einer Elektrifizierung lassen sich im Fern- und Regionalverkehr Effizienzgewinne realisieren. Ein elektrischer Zug ist spurtstärker als ein Dieselzug und führt so zu Fahrzeitverkürzungen beim Fern- und noch mehr beim Regionalverkehr. Die elektrische Traktion hat ausserdem einen besseren Wirkungsgrad und sorgt für weniger Schadstoffausstoss.

Alles gut und schön, und bei Fernverkehr Zustimmung, aber wie sieht's beim Regioverkehr aus?

Nur ein geringer Anteil der Züge fährt komplett unter Fahrdraht.
Es fahren aber auch Züge ab Buchloe nach Kaufbeuren und weiter, nach Bad Wörishofen, ab Kisslegg nach Aulendorf. Es kommen auch Züge von Augsburg die in Buchloe auf die neue Strecke kommen.
Mir sind keine Elektrifizierungen der Zulaufstrecken bekannt, mir sind auch keine Beschaffungen von bimodalen Fahrzeugen bekannt. Auch ist zu erwarten, dass Bad Wörishofen & Co nach wie vor ihre Direktverbindungen mit München haben möchten. Also werden diese Züge allesamt unter Fahrdraht dieseln.

Dagegen sehe ich Chancen für die Cargos, zumal die Höhenunterschiede Zürich-Wien via Lindau-Geltendorf geringer sind als die via Arlbergstrecke.
Es kann aber auch sein, dass der Anstieg ab Lindau steiler ist als der des Arlbergs, und Steilheit (z.B. 1 km an 40 Promille) mehr entscheidend ist als Höhenunterschied (z.B. 100 km an 10 Promille).


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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