Potential der Strecke München-Lindau (Allgemeines Forum)

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 20.10.2012, 16:28 (vor 4915 Tagen) @ 218 466-1

Hoi,

Mein Tipp: 2025.

Das gilt es aber zu vermeiden. Wie man mittlerweile so hört, will sich das BAV jetzt erstmal Rüdiger Grube vorknöpfen.

Die SBB hängt offenbar sehr an diesem Projekt, sonst hätten sie die 50 Mio. schon längst zurückgezogen.

Kleine Korrektur: Die SBB sind für Ausführung der Bauarbeiten in ihrem Netz und für die Beschaffung des Rollmaterials zuständig. Die schweizer Vorfinanzierung für Lindau-Geltendorf kommt direkt vom Bundesamt für Verkehr (BAV).

Ansonsten ist es klar, dass die SBB dort grosses Potenzial sehen. So war Zürich-München die erste Strecke, die vollständig mit den Refit-EC-Wagen bedient wurde. Einige Wagen bekamen extra die sogenannte Bayern-Lüftung, bei der die Luftansaugung von der Seite anstatt von oben erfolgt, wegen der Dieselabgase. Diese Wagen sind meistens immer die ersten nd letzten des Zugverbands. Daneben wurden auch vier Erstklasswagen mit Businessbereich ausgerüstet. Für die Münchner Umläufe braucht es davon drei Wagen, also bleibt einer Reserve.

S.i.w. ist der Lärmschutz nicht mit eingeplant gewesen.

Als hätte man das nicht vor der Finanzierungsvereinbarung herausfinden können...
Das Problem sind für die Schweizer Seite nicht die Kosten von 300 Mio €. Das Problem liegt darin, dass man nicht von Anfang an eine seriöse Kostenberechnung gemacht hat.

218+Bnrz+ABnrz+Bnrz+Bnrdzf (in Bälde 245 mit 3xDosto)

Ich sehe da auch Züge mit fünf n-Wagen (die durchaus sehr voll sind), wären da künftig nicht vier Dostos besser? Wird da keine Verkehrszunahme erwartet? Wer hat denn das mit den drei Dostos wieder entschieden? Gibt's da eine Quelle? Da wird ja die 245 ja noch unterfordert.

Herr Ramsauer sollte mehr Druck machen,

Er ist es, dem man Druck machen müsste.

auch für einen richtigen Streckenusbau Buchloe-Memmingen-Kißlegg zweigleisig und auf 160 km/h beschleunigt und Streckenbegradigung Memmingen-Aichstetten.

Für einen Streckenneubau wären laut DB die Kosten bei der Anzahl Züge zu hoch. Die Twindexx sollen dann sowieso mit 160 km/h dort verkehren, abgesehen von manchen Kurven vielleicht. Deshalb fuhr ja der 612 mit 176 km/h, die Geschwindigkeit hat der dort auch auf längeren Abschnitten erreicht.

und neue bogenschnelle ET Regionalzüge.

Die Talent 2 müssten eigentlich mit Neigetechnik lieferbar sein.

Der ETR 610 soll ja auch eine DE-Zulassung bekommen (allerdings nur mit Reservationspflicht) und sollte dann auch auf dieser Strecke fahren können;


Besser nicht.

Der ETR 610 wurde bis jetzt auch noch nicht mit einer Österreich-Zulassung bestellt. Der ETR 610 wird definitiv nicht nach München fahren.


Das ist nicht schade.

Für die 15 ETR 610 stehen derzeit offenbar zwei andere internationale Strecken im Fokus, wenn sie nicht mehr im Italienverkehr benötigt werden. Nach München soll das neue SBB-Flaggschiff namens Twindexx rollen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.


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