Elektrifizierung München-Zürich: Wirtschaftlichkeit (Allgemeines Forum)

Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Freitag, 19.10.2012, 22:45 (vor 4914 Tagen) @ BIG_RED

Bei Langzeitinvestitionen reicht es, wenn die Kapitalverzinsung erreicht werden kann. Veranschlagen wir mal 5% fuer Kapitalverzinsung, dann muesste die Strecke jedes Jahr 15 zusaetzliche Millionen abwerfen, um dies zu rechtfertigen. Das sind bei gerundet 360 Tagen im Jahr 42'000 Euronen pro Tag. Sagen wir mal, es handle sich um 150km (Stimmt das etwa?), dann muesste jeder km pro Tag zusaetzliche 280Euro erwirtschaften (durch Trassengebuehren). Es gibt hier user die genau wissen, wo man Trassenpreise findet. Ich gehoere nicht dazu.
Aber man kann extrapolieren. Bevor die Schweiz sich auf das derzeitige Fahrplansystem fixiert hatte, fuhr der Durchschnittschweizer im Jahr 1000km mit dem Zug. Nach 20 Jahren ITF sind sie jetzt bei weit ueber 2000km angekommen. Solche Zuwaechse (also Verdoppelung durch exzellenten Fahrplan) sind auch in D moeglich. Wenn z.B. im Einzugsgebiet der Linie 500'000 Einwohner zusaetzliche 1000km fahren, dann sind das 500 Millionen P-km, was eigentlich reichen muesste, die zusaetzlichen 15 Mio aufzutreiben.
Ich bin zu weit weg um besser fundierte Daten aufzutreiben, aber ich meine, es hat noch keine Elektrifizierung gegeben, die nicht einen guten Zuwachs gebracht haette...


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