Alb-NBS gut ausgelastet - kein Problem (Allgemeines Forum)

naseweiß, Montag, 02.04.2012, 17:03 (vor 5116 Tagen) @ Oscar (NL)

a. 1h-Takt ICE NRW-Stuttgart-München (Linie 42 verdoppelt)
b. 2h-Takt IC250 NRW-Rheintal-Stuttgart-München (Linie 32)
c. 2h-Takt IC250 Frankfurt-Stuttgart-Salzburg (Linie 62)
d. 2h-Takt RE Stuttgart-Ulm via Rennbahn

Bei 18 Betriebsstunden pro Tag sind das 45 Züge.

- 1h-Takt L42 NRW-Mannheim-Stuttgart-München
- 2h-Takt L12 Berlin-Frankfurt-Mannheim-Stuttgart-München
- 2h-Takt L62 (...-)Frankfurt-Mannheim-Stuttgart-München
(zusammen 30-min-Takt Mannheim-München)
- 2h-Takt L82 Paris-Karlsruhe-Stuttgart-München
- 2h-Takt L60 (Basel-)Karlsruhe-Stuttgart-München
- 1h-Takt RE (...-)Stuttgart-Ulm-Friedrichshafen-Lindau

- zur HVZ RE im 30-min-Takt
- zur HVZ weitere Verstärker-IC
- ggf. Urlaubszüge der L30-32 Hamburg-NRW-Rheintal-Mannheim-Alpenregion (Innsbruck, Oberstdorf, Berchtesgarden, usw.)

18 Betriebsstunden * 4 Grundtaktzüge/h = 72 Züge/Tag
3 Stunden HVZ * 2 HVZ-Züge/h = 6 Züge/Tag (HVZ richtungsabhängig)
2 Urlaubszüge/Tag
=> am Tag ganze 80 Personenzüge

Vielleicht noch 2h-Takt RE Stuttgart-Flughafen-Tübingen (wenn technisch möglich?) -> 54 Züge.

Die fahren im 30-min-Takt, benutzen aber nicht die SFS, die namentlich erst in Wendlingen beginnt.

Aus CH- und NL-Sicht gäbe es das "Problem Stuttgart-Ulm" gar nicht, denn die Ist-Zeit Stuttgart-Ulm 60 Minuten ist ITF-konform.
Aus DE-Sicht ist 60 Minuten aber keine konkurrenzfähige Fahrzeit.

15, 30, 45, 60, 75, 90, ... min - bei 30-min-Takt Alles ITF-konform!
Mannheim/Karlsruhe(00/30) -45- Stuttgart(15/45) -30- Ulm(15/45) -45- Augsburg(00/30) -30- München(00/30)

Allerdings denke ich, dass das "Problem" Stuttgart-Ulm gar nicht optimal zu lösen ist. Eine Alternative wäre Beibehalt des Kopfbahnhofs und Entschärfung der Altstrecke, damit man den Güterverkehr nicht mehr nachschieben muss. Dafür wäre aber ein Geislinger Basistunnel notwendig; zudem würde Geislingen selber gar nicht profitieren. Wenn dann auch noch die ICEs durch den Tunnel fahren müssen, bleibt vom Güterverkehr nicht viel übrig (bei FV-Halbstundentakt wohl nichts). Bündelt man die IC(E)s stündlich, dann hat man zwar Platz für Cargos aber in Stuttgart etwa ein 55-5 Takt.

Für den Güterverkehr ist die Alternativroute über Aalen und Donauwörth besser, da hier keine großen Steigungen im Weg sind. Es fehlt der ein Verbindungskurve in Stuttgart, der viergleisige Ausbau Waiblingen-Schorndorf und der zweigleisige Ausbau Goldshöfe-Donauwörth. Der Güterverkehr in der hier relevanten Ost-West-Richtung spielt aber eine untergeordnete Rolle.

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