Neigetechnik als Voraussetzung? (Allgemeines Forum)

Reisender, München, Freitag, 30.03.2012, 17:34 (vor 5120 Tagen) @ Oscar (NL)

Unabhängig davon stellt sich doch die Frage, ob sich ein IC durchs Saaletal nicht auch ab 2017 wirtschaftlich betreiben lassen könnte. Gibt es dafür wirklich keine ausreichende Nachfrage?


Problem ist aber, wie man den Zug erfolgreich durchbinden könnte. Ich erwarte nicht, dass ein prestigeträchtiges Geschäft wie DB ihre ICE-T als IC einsetzt. Dagegen spricht aber, dass man Neigetechnik braucht, um attraktive Fahrzeiten auf der Saalebahn zu schaffen.

Also die ICE-T fahren ja derzeit ohnehin nicht mit aktiver Neigetechnik, erst recht nicht die IC, die aktuell auf der Strecke fahren. Ich kann nicht erkennen, dass diese Züge zurzeit alle leer durchs Saaletal fahren würden.
Deshalb scheinen derzeit die ICs der Linie 28 München-Augsburg-Nürnberg-Jena Paradies-Leipzig-Berlin Gesundbrunnen für viele Fahrgäste durchaus ein attraktives Angebot zu sein, obwohl es schon heute für diese Reiseziele auch die Alternativen schnellerer ICE und Auto gibt.

Aber es mag natürlich sein, dass die Altstrecke nach Inbetriebnahme der NBS via Erfurt ein eher geringeres Reisendenpotential hat. Da es immer heißt, dass die alten IC-Wägen von der DB bereits abgeschrieben sind, könnte ich mir vorstellen, dass mit diesem Rollmaterial gleichwohl ein wirtschaftlicher Betrieb durchs Saaletal möglich wäre, ob es für einen IC-Zweistundentakt reicht, ist eine andere Frage, für den ICx dürfte es dann wohl eher nicht reichen.

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Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf


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