NBS Niederaula-Bad Hersfeld (Allgemeines Forum)

naseweiß, Samstag, 31.03.2012, 11:51 (vor 5118 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von naseweiß, Samstag, 31.03.2012, 11:54

Es ist übrigens auch entfernungsmäßig gar nicht weit von Bad Hersfeld bis zur SFS. Das sind nur ein paar Kilometer, wäre also eine recht kurze NBS als Zubringer. Jedoch aufgrund des Höhenunterschiedes nur mit diversen Kunstbauten in den umliegenden Bergen realisierbar - ähnlich der Nantenbacher Kurve.

Man müsste gleich nach dem Tunnel eine Überleitstelle bauen und dann im langen Bogen ins Tal hinab, dort wo die SFS die L3471 überquert. Direkt neben Niederaula geht dann die NBS in die Nebenbahn über, dort wo die Nebenstrecke am Klärwerk vorbeiführt.

Du weißt aber schon, dass der Tunnel direkt in die Brücke übergeht. Hier (Wiki) der Blick auf die andere Seite. Ein Überleitstelle für höhere Geschwindigkeiten braucht vermutlich einige hundert Meter, was da nicht zu machen ist. Man müsste schon im Tunnel anfangen, welcher da angebohrt und aufgeweitet werden müsste - ziemlich illusorisch. Der Abzweig Rollenberg (an der Kraichgau-SFS bei Bruchsal) müsste vergleichbar sein.

Ab da müsste man die alte Strecke zweigleisig ausbauen und begradigen, sodass zumindest 160 km/h möglich sind, was aber kein Problem ist, da keine Kurven mit besonders geringen Radien kommen. Die Strecke ist sogar über weite Strecke fast absolut gerade. Problem könnte der Verlauf in Asbach sein, da dort vielleicht kein Platz für das zweite Gleis ist. Im Hersfelder Stadtgebiet dürfte es auch Probleme mit dem zweiten Gleis geben, insbesondere wo die Nebenstrecke am Gewerbegebiet beim Obi-Markt vorbei führt.

In Hersfeld dürfte es nicht nur mit dem zweiten Gleis, vorallem mit den Radien, Probleme geben.

Ich vermute, dass so eine Verbindungsstrecke nur weiter südlich zwischen Langenschwarz(SFS) und Neukirchen(Altstrecke) möglich ist. Vielleicht bei Hermannsspiegel(Altstrecke) noch ein Tunnel durch den Hügel um ein paar Kurven zu entschärfen.

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Jäkii schrieb:
Wenn die gewonnenen Minuten dann aber wieder in irgendwelche Knoten abgesessen werden, war der Bau auch für die Katz.

Problematisch könnte sein, wenn man die L15/50 und die L25 in Fulda korrespondieren lassen will, dass beide im weiteren Verlauf is Hersfeld sich ein Gleis teilen müssen. Somit müsste die L15/50 weitere 3 min in Fulda abstehen um den Blockabstand zu gewährleisten, ein Teil der Einsparung wäre wieder weg.

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@echter-HGV:
Guter Punkt, stellenweisen Verbesserungen der Altstrecken könnte besser sein, da davon auch der Güterverkehr profitiert!

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Vom ITF her sollte man für Fulda-Eisenach-Erfurt auf 01:15 h gehen, z.B. 70 min Fahrzeit - möglichst ohne Neigetechnik. Da müsste man wahrscheinlich nur 10 min gegenüber heute einsparen. 1 h Kantenzeit halte ich für zu ambitioniert, dafür bräuchte es zumindest eine direkte SFS Fulda-Eisenach. Die 01:15 h (70 min Fahrzeit) passen auch wunderbar zur Route Nürnberg-Bamberg-Erfurt, die mit der späteren Umsetzung der 230er-ABS Erlangen-Ebensfeld die gleichen Werte haben soll.

Prinzip:
Fulda(00) - Eisenach(15/45) - Erfurt(15/45) - Leipzig(00) - Dresden(00)
Nürnberg(00) - Bamberg(30) - Erfurt(15/45) - Halle(...) - Berlin(00)

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