5,2 Milliarden für einen Personenzug pro Stunde? (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Sonntag, 01.04.2012, 18:14 (vor 5118 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Alphorn (CH), Sonntag, 01.04.2012, 18:18

Ich kann verstehen, wenn man in Deutschland nicht ganz so viel Geld für die Eisenbahn ausgeben will wie in anderen Ländern. Sowas ist halt eine politische Entscheidung, und Deutschland ist ein Autoland.

Was mir aber nicht so recht in den Kopf will ist, wo das wenige Geld eingesetzt wird. Neben Stuttgart 21 mit NBS, welche beide nicht wirklich dringend waren, jetzt auch die Neubaustrecke Nürnberg Erfurt. Dass es hier auch eine politische Komponente gibt (Förderung von Ostdeutschland) ist mir klar, aber kann man sich diesen Luxus wirklich leisten?

Laut der verlinkten Netzgrafik wird dort nur ein Personenzug pro Stunde und Richtung fahren, früher war immerhin von zweien die Rede:

Im Fernverkehr soll dabei ein Stundentakt mit Verdichterzügen und ICE Sprintern angeboten werden. [...] Auch solle zusätzlich ein Stundentakt mit einem Verkehrsangebot „unterhalb des ICE-Standards“ eingerichtet werden. Quelle

Hoffen wir, dass sich wenigstens die versprochenen Güterverkehrsmengen einstellen. Aber warum investiert man dann nicht zuerst an denjenigen Stellen, wo Güterkapazitäten fehlen? Die sind ja bekannt (Seite 19) und liegen anderswo.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum