5,2 Milliarden für einen Personenzug pro Stunde? (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Sonntag, 01.04.2012, 18:50 (vor 5117 Tagen) @ Alphorn (CH)

Hoffen wir, dass sich wenigstens die versprochenen Güterverkehrsmengen einstellen. Aber warum investiert man dann nicht zuerst an denjenigen Stellen, wo Güterkapazitäten fehlen? Die sind ja bekannt (Seite 19) und liegen anderswo.

Da hat man aber wieder das Problem mit den Begegnungen in Tunneln, da doch auch einröhrige Tunnel dabei sein sollen.

Im Endeffekt ist der einzige Zweck der südlichen NBS die Beschleunigung der Linie 28, was aber durch den Umweg über Erfurt effektiv wieder aufgezehrt wird.

Die nördliche NBS kann immerhin noch den Verkehr Dresden-Frankfurt/Düsseldorf und Berlin-Frankfurt aufnehmen. Sie stellt damit aber auch eine direkte Konkurrenz zur NBS Berlin-Wolfsburg und Göttingen-Fulda dar. Eine Umlegung der L11 oder 12 hätte wieder die unangenehme Konsequenz, dass damit die SFS von Berlin nach Wolfsburg nicht mehr kostendeckend ausgelastet wäre.

Deutschlands Schienennetz ist ein Chaos, dass durch 40 Jahre falscher Verkehrsplanung aufgrund der Teilungsgrenze entstanden ist. Wäre das SFS-Netz vor 1945 geplant worden oder erst nach 1990, so sähe die Sache wohl anders aus.

Da hätte man wohl keine NBS Kassel-Fulda-Würzburg gebaut, sondern eine NBS Hannover-Göttingen-Erfurt-Nürnberg-München und eine NBS Hannover-Kassel-Gießen-Frankfurt sowie eine NBS Frankfurt-Würzburg-Nürnberg.

Das wäre viel sinnvoller gewesen als diese vielen parallelen und somit konkurrierenden NBS. Jetzt müssen wir halt damit leben, dass wir mit Fulda-Würzburg und Erfurt-Coburg-Nürnberg zwei konkurrierende und damit unausgelastete SFS haben werden, die zudem beide noch güterzuguntauglich sein werden.


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