Diskussion: v-min statt v-max beschleunigen? (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Donnerstag, 14.10.2010, 12:25 (vor 5654 Tagen) @ Sese

Die NBS hätte ich vor dem Stammham-Tunnel östliche der Autobahn fortgeführt.


Mitten durch den Köschinger Forst? Das ganze ist ein Wildpark, ich glaube nicht, dass man da mal eben so eine 30 Meter breite Schneise reinkloppen kann.

Besser als irgendwann für eine neue überflüssige Autobahn eine 50 Meter breite Schneise zu schlagen ;)

Da die Topografie eventuell keine 300 km/h mehr zulässt, wäre hier eine 230 km/h-Variante ausreichend.


Und das gibt die Topografie her bzw. wäre um so viel billiger? Ich weiß nicht, ob du die Landschaft da kennst, aber sowohl für 230 als auch für 300 müsste man zahlreichen Kunstbauwerke bauen.

Ich kenne mich nicht so gut aus, daher das Wort eventuell ;)

Abgesehen davon: 230 km/h ab Stammham bedeutet, dass man sich eigentlich ab Kinding das Beschleunigen schenken kann, dann kommt der Aufsteig im Irlahülltunnel und in den restlichen 5-8 km liegt auch schon die Bremskurve für 230 km/h

Wenn man eh viel Kunstbauwerke braucht, kann man auch gleich 250 oder 300 km/h als Grundlage nehmen.

Die NBS überquert dann parallel zur Autobahn die Altstrecke zwischen Ingolstadt und Rohrbach und wird da wo die Autobahn Ostbogen macht von der Parallelführung ausgefädelt und nach Überquerung der A9 hinter Rohrbach bei Uttenhofen auf die Altstrecke eingefädelt.


Womit jetzt nichts dazu gesagt wäre, wie du durch die Donauauen samt Auwald und den Siedlungsgebieten davor kommen willst? Letzterer ist übrigens einer der größten in Deutschland und wartet nur darauf, zerschnitten zu werden. Eine wirkliche Alternative wäre ein Tunnel unter der Donau hindurch auch nicht, da man nicht einfach unter einem Fluss durch graben kann (vgl. Tunneldiskussion zur Waldschlösschenbrücke), noch dazu nicht unter der Donau, die in Ingolstadt immerhin rund 100 Meter breit ist.

Tja, dann muss man halt manchmal wie ein Chinese denken.. in Richtung Zukunft und nicht in Richtung Vergangenheit ;)

Falls es im Stadtgebiet in Ingolstadt nahe der Autobahn zu eng wird, reicht hier auch eine eingleisige Umfahrung, da die Zugfrequenz ja überschaubar ist


Du willst durch Ingolstadt entlang der A9 kommen? Im Bereich Goethestraße und Regensburger Straße bräuchte man schonmal einen Tunnel. Ebenso müsste man entweder das Gewerbegebiet oder Rothenturm untertunneln, wenn man da mit 230 um die Kurve will. Wie soll es im Bereich Manching / Niederstimm passen, da bräuchte man auch einen Tunnel.
Und wenn man schon so viel Geld in die Hand nehmen würde, warum sollte man sich dann ausgerechnet da einen Engpass bauen, wo sich im aktuellen Fahrplangefüge alle halbe Stunde die ICE kreuzen, nämlich im Raum Ingolstadt?

Das mit der Eingleisigkeit war nur eine Option, falls der Platz nicht ausreicht. Außerdme würde die Beschleunigungen der ICE ja den Kreuzungspunkt verschieben, optimalerweise hinter Ingolstadt in Richtung Nürnberg.


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