Diskussion HGV: mehr Transparenz oder mehr Produktvielfalt? (Allgemeines Forum)

ice-t-411, Freitag, 20.01.2012, 14:35 (vor 5204 Tagen) @ Oscar (NL)

Hi!

Berlin-Hannover: ICE 10 vs. IC 77
Hannover-Hamm: ICE 10 vs. IC 55
Frankfurt-München: ICE 11 vs. IC 62
Frankfurt-Karlsruhe: ICE 12 vs. IC 26
Hamburg-Kassel: ICE 20/22/25 vs. IC 26
Hamburg-Berlin: ICE 28 vs. IC 27
München-Salzburg: railjet vs. IC 62

Und wieviel Prozent des deutschen Fernverkehtsmarktes betrifft das? Wie sehen die Takte dieser Züge aus? Wann gibt es wirklich Auswahl?

Wie gesagt, die Überschneidungen sind im Vergleich zu Gesamtzahl der Züge eher gering und auch der Preisunterschied oft nicht massiv.

Aber da alle nicht BC50-Fahrer sowieso nur Tickets mit Zugbindung haben, wird es effektiv keinen großen Unterschied machen. Und die Auslastungssteuerung wird man bei der DB AG sicher nicht aufgeben.


Wobei es Auslastungssteuerung und Auslastungssteuerung gibt, und das ist in NL etwas anderes als in DE. Ich berichtete schon eher.

Du schreibst von Auslastungssteuerung durch verlängern/verkürzen von Zügen. Das kostet eine Bahngesellschaft aber Geld, denn die Züge müssen beschafft und gewartet werden und die Zugfahrt wird auch nur marginal billiger, wenn man einen kürzeren Zug einsetzt.
Die Flexibilität lohnt nur um absolute (und nicht verschiebbare) Spitzen z.B. Freitag und So/Mo abzudecken und in der restlichen Zeit etwas mehr Reserve (für Wartung) zu haben. Aber damit kann ich meine Flotte insgesamt nicht besser auslasten, im Gegenteil, die zusätzlichen Zugteile kosten mich 90% der Zeit nur Geld.

Ein nicht HVZ-Ticket gibt es in Deutschland für den Nahverkehr. Aber im Fernverkehr ist es für den Kunden eigentlich besser, wenn er den Preis direkt aus der Auslastung bekommt, als wenn die Zeiten sehr strikt sind.

Gruß
Johannes

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Schiffbau ist Kunst - Flugzeugbau ist Wissenschaft - Elektrotechnik ist Glücksache ;)

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