Neigetechnik München-Österreich (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 24.01.2012, 12:52 (vor 5252 Tagen) @ ice-t-411

Zumindest auf den AT-Abschnitten tut sich was = Westbahn und Unterinntalbahn.

Aber auf dem deutschen Abschnitt nicht (viel). Langfristig sollte hier ein Ausbau (drei bis vier Gleise, NeiTech im Fernverkehr) kommen.

Beim heutigen Stand eher die extra Gleise als Neigetechnik.

1. Auf München-Salzburg fahren qua FV aktuell railjets und lokbespannte IC-Wagenzüge (sowohl DB als ÖBB). Für diese Züge bringt die Neigetech"nichts".
Man könnte theoretisch die railjets Wien-München durch ICE-T ersetzen und stattdessen Wien-Passau-Frankfurt-Köln sowie das eine Zugpaar Wien-Kassel-Hamburg mit railjets fahren. Erst dann wird FV-Neigetechnik interessant, wenn auch nicht für alle Fernzüge. Es verkehrt ja auch die IC-Linie 62 Frankfurt-Salzburg und ich erwarte nicht, dass diese mit ICE-T abgefertigt wird (eher mit ÖBB-EC-Wagenzügen oder mit den neuen IC-Triebwagen).
Hinzu kommen noch die Korridorzüge Wien-Innsbruck. Die ÖBB hat im Moment nicht ausreichend 4011er um diese Relation bogenschnell zu betreiben (@Anoj 1: ist es annehmlich dass die 4011er-Flotte erweitert wird?).

2. Auf München-Kufstein fahren aktuell DB-ÖBB-LeNord-ECs nach Verona. Eine Umstellung auf Neigetechnik erwarte ich nicht:
a. ICE-T ist Einsystem (also am Brenner Schluß)
b. Initiativen seitens Trenitalia oder LeNord sind mir nicht bekannt
c. Initiativen seitens ÖBB deuten eher auf Umstellung auf railjet

Also durften von der Neigetechnik nur wenige Züge profitieren. Von den extra Gleisen profitieren dagegen alle Züge(also auch Regios und Cargos).


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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