Update: Nur Stornierungsgebühr wurde belastet (Fahrkarten und Angebote)

gnampf, Mittwoch, 22.07.2020, 20:42 (vor 2149 Tagen) @ chriL999

Ein Ticket gegen Gebühr zu stornieren "können" dort vielleicht viele Service-Mitarbeiter.
Ein Ticket völlig kostenfrei zu stornieren (Sparpreis) vielleicht nur der Supervisor bzw. es macht erheblich mehr Arbeit / Mühe.

Ja aber Herr Richter, wir mussten doch die Stornogebühr verlangen, weil sonst hätte das ja der Vorgesetzte freigeben müssen. Antwort vom Richter: und wenn es der Vorstand persönlich hätte genehmigen müssen, dann wäre das halt so. Was kann der Kunde für ihre Prozesse?

Wenn ich dann DB wäre, dann würde ich schnell den Nachweis einer Stornierung der Tickets per Brief vorlegen (dürfte wohl das geringste Problem sein).

Wie willst du da schaffen? Am Tag vor der Fahrt wird storniert und du willst das der Reisende einen Brief noch vor Fahrtantritt erhält? Davon mal ab dass dadurch das Storno auch nicht legal würde.

Dann hatte der Reisende wissentlich ein ungültiges Ticket beim Betreten des Eurocity.

Wie schon gesagt, die Bahn hat bei der Konstellation gar keine Chance das Ticket per Brief zu stornieren (von dem sie auch wieder nicht beweisen könnte das er zugestellt wurde und mit dem der Reisende nicht rechnen muß... er könnte ja z.B. auch im Urlaub sein und das Ticket ist für die Rückreise). Aber klar, kontruieren kannst du dir viel in deinen Träumen.
Und falls du meinst das die DB den Brief einfach hinterher erfindet nachdem der Kunde das Ticket einfach genutzt hat: das wäre dann in der Tat strafrechtlich relevant und könnte für die DB ziemlich nach hinten losgehen.

Für mich etwas abstrakt, dass Haribo Geld dafür zahlt, das DB-Logo auf ihren Tüten zu drucken. Aber der Haribo-Umsatz dürfte erheblich zugelegt haben.

Also ist es für dich abstrakt das Haribo Geld für eine Aktion ausgibt die ihren Umsatz steigert? Kleiner Tip: mach dich nie selbständig sondern bleib immer irgendwo Angesteller, am besten in nicht leitender Funktion ;-)

Also wenn ich als Gastwirt Flixbus-Couponaufkleber auf die Bierdeckel der Getränke meiner Kunden klebe, also Werbung für Flixbus mache und dadurch meinen eigenen Umsatz sichtbar steigern kann, dann muss ich Flixbus dafür bezahlen? Scheinbar profitieren beide Seiten, nur wer profitiert mehr?

Wenn ich ungefragt für jemanden Werbung mache ist dem das meist erstmal egal, wenn ich ihm jedoch Kosten verursache hört das dann auf egal zu sein. Dann wird man mir nahelegen diese Kosten mindestens zum Teil auszugleichen. Wie groß der Teil ist entscheidet sich dann danach wieviel man sich von der Kampagne verspricht. Spätestens wenn mich die Werbung über den Gastwirt mehr kostet als eine alternative Werbeform (und das natürlich nach gegenrechnen von Kosten und erwarteten Mehreinnahmen) wäre ich wohl sehr bescheuert mich auf den Vertrag mit dem Gastwirt einzulassen.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum