NBS Hannover - Würzburg; Fahrzeiten. (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 03.07.2015, 15:03 (vor 3932 Tagen) @ Lumi25

Die Fahrzeit von 1:30 h bzw. 90 Minuten bezieht sich nicht auf Hannover - Würzburg,
sondern auf Hannover - Gemünden (von dort ist noch nen gutes Stück bis Würzburg)
und nicht auf eine Entwurfs- und Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h, sondern 300 km/h.
Die IST-Variante bot im Fahrplanjahr 1992 eine Fahrzeit von 1:58 h für Hannover - Würzburg (jeder ICE). Mit ICE 3 anstatt ICE 1 wäre bei gleicher Höchstgeschwindigkeit eine um weitere 12 Minuten kürzere Fahrzeit möglich gewesen.

kürzere Trassenführung via. Holzminden statt Göttingen
durchgehend befahrbar mit 250 km/h.

Nein.

Die heute SFS Hannover-Würzburg ist 327 km lang (korrigiere mich wenn es nicht stimmt).

korrekt.

Bei der Variante über Holzminden wären es 300 km wohl gewesen.

Nein.

Auf 50 km braucht ein 250 km/h schneller ICE 1 12 Minuten das bedeutet also bei 300 km eine Fahrzeit von 60 Minuten. Die 90 Minuten sind also sehr großzügig von mir ausgelegt. 75 Minuten Fahrzeit wären locker machbar gewesen bei durchgehend 250 km/h.

Über Strecken zu reden, die nie in Planung waren, bei Fahrzeiten, die nie überschlugen wurden, ist müßig.

Der Ursprung der heutigen SFS Hannover-Würzburg geht zurück auf die etwa 280 km lange
Ergänzungsstrecke Hannover–Kassel–Gemünden für 300 km/h aus dem Ausbauprogramm für das Netz der Deutschen Bundesbahn.
Auf diese Relation von Hannover nach Gemünden mit Halt in Kassel beziehen sich die 90 Minuten.

Es geht aber nicht nur um Hannover-Würzburg auch die Routen Berlin-Frankfurt oder Hamburg-Frankfurt hätten enorm profitiert. Berlin-Frankfurt wäre dann in 3 Stunden möglich gewesen und Hamburg-Frankfurt in unter 3 Stunden.

Das ist kein Vergleich zu heute. Bei Fahrzeiten bis 3 Stunden ist der HGV-Verkehr dem Kurzstreckenflieger absolut ebenbürdig.

da ist von 3:30 h die Rede.
Das ist mit der derzeitigen SFS möglich, erst recht mit moderneren Triebzügen, der Y-Trasse im Norden H-HH, der Mottgersspange.
Das Ziel von Berlin-Frankfurt in 3:15 h gab es auch weiterhin mit dieser bestehenden SFS.

Grade auf Paris-Lyon ist die Verlagerung vom Flieger hin zum TGV sehr bedeutend.

Das hätte es auch zwischen Berlin und Frankfurt bzw. Hamburg und Frankfurt werden können.

nicht hätte, sondern gab es. Die Verlagerung vom Flugverkehr hin zum ICE war gewaltig, s.o.
Die Situation in Frankreich war eine andere - daher galt dem Flugverkehr besondere Erwähnung - das galt es darzustellen.

dass die NBS Rhein/Main-Rhein/Ruhr kommt steht fest,
eine Umfahrung von Mannheim ist (derzeit) rechtlich nicht zulässig.

Ich denke Mannheim wird anders denken, wenn die Güterzüge dann nachts durch den Hbf alle müssen, weil es keine Umfahrung gibt.

Entsprechende Äußerungen gab es ja bereits - könnte interessant werden.


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