NBS Hannover - Würzburg; Neuverkehre. (Allgemeines Forum)

Lumi25, Donnerstag, 02.07.2015, 23:15 (vor 3932 Tagen) @ Henrik

Die Fahrzeit von 1:30 h bzw. 90 Minuten bezieht sich nicht auf Hannover - Würzburg,
sondern auf Hannover - Gemünden (von dort ist noch nen gutes Stück bis Würzburg)
und nicht auf eine Entwurfs- und Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h, sondern 300 km/h.
Die IST-Variante bot im Fahrplanjahr 1992 eine Fahrzeit von 1:58 h für Hannover - Würzburg (jeder ICE). Mit ICE 3 anstatt ICE 1 wäre bei gleicher Höchstgeschwindigkeit eine um weitere 12 Minuten kürzere Fahrzeit möglich gewesen.


Rechne mal bitte durch...

kürzere Trassenführung via. Holzminden statt Göttingen
durchgehend befahrbar mit 250 km/h.

Die heute SFS Hannover-Würzburg ist 327 km lang (korrigiere mich wenn es nicht stimmt). Bei der Variante über Holzminden wären es 300 km wohl gewesen.

Auf 50 km braucht ein 250 km/h schneller ICE 1 12 Minuten das bedeutet also bei 300 km eine Fahrzeit von 60 Minuten. Die 90 Minuten sind also sehr großzügig von mir ausgelegt. 75 Minuten Fahrzeit wären locker machbar gewesen bei durchgehend 250 km/h.

Es geht aber nicht nur um Hannover-Würzburg auch die Routen Berlin-Frankfurt oder Hamburg-Frankfurt hätten enorm profitiert. Berlin-Frankfurt wäre dann in 3 Stunden möglich gewesen und Hamburg-Frankfurt in unter 3 Stunden.

Das ist kein Vergleich zu heute. Bei Fahrzeiten bis 3 Stunden ist der HGV-Verkehr dem Kurzstreckenflieger absolut ebenbürdig.

Grade auf Paris-Lyon ist die Verlagerung vom Flieger hin zum TGV sehr bedeutend.


Das hätte es auch zwischen Berlin und Frankfurt bzw. Hamburg und Frankfurt werden können.

dass die NBS Rhein/Main-Rhein/Ruhr kommt steht fest,
eine Umfahrung von Mannheim ist (derzeit) rechtlich nicht zulässig.


Ich denke Mannheim wird anders denken wenn die Güterzüge dann nachts durch den Hbf alle müssen, weil es keine Umfahrung gibt.


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