FV parallel zum schnellen Nahverkehr? (Allgemeines Forum)

sb, Mittwoch, 18.03.2015, 14:47 (vor 4039 Tagen) @ JumpUp

Wie möchte man denn diese (durchaus ehrenwerten) Fernverkehrspläne mit dem parallelen Nahverkehr in Einklang bringen?

Vielleicht geht man wirklich in eine angebotsorientierte Offensive, um Neukunden zu werben? Das wäre mal eine wirklich gute Rückbesinnung auf die Strategien der Deutschen Bundesbahn der 1970er und 1980er Jahre.

Problematisch dürften werden:
Berlin - Ostsee

Ein RE im 2h-Takt könnte durch einen über Berlin durchgebundenen IC ebenfalls im 2h-Takt sehr attraktiv zu einem etwa stündlichen Verkehr verdichtet werden.

Anbindung Heilbronn

Hier geht es wohl um die Direktverbindung Stuttgart – Würzburg (auch mit Umstieg Richtung Hamburg), die derzeit eine offene Lücke ist.

Mannheim - Saarbrücken

Da die ICE/IC Saarbrücken bisher nur mit Einzelfahrten bedienen, wäre dies eine Rückbesinnung auf ein SPFV-Grundangebot eines 2h-Takts; immerhin ist Saarbrücken eine respektable Landeshauptstadt mit einwohnerstarkem Einzugsgebiet (Saarland).

Trier - Koblenz

Hier könnte es sein, dass man sich die Wiedereinführung des SPFV mit Landesmitteln bezuschussen will – eigentlich eine Frechheit hinsichtlich der knappen SPNV-Regionalisierungsmittel.

Köln - Aachen

Aachen – Köln, gute Frage – eventuell der Durchbindungen über Köln hinaus, zumal der SPNV auf dieser Relation sowieso schon sehr gut nachgefragt und zeitweise überlastet ist.

Dresden - Hof - Regensburg - München

Betreffend München – Regensburg – Hof spekuliert man möglicherweise darauf, dass der ALX München – Hof nicht noch einmal ausgeschrieben wird -oder- sich diese IC-Linie mit einer Neuausschreibung der ALX-Leistung kombinieren lässt?

Berlin - Cottbus

Ein SPFV-2h-Takt Cottbus – Berlin mit Durchbindung über Berlin hinaus ist längst überfällig.

Der nun seit 12/2014 eingestellte EC Wawel war deshalb so schlecht ausgelastet, weil er nur ein Zugpaar zu für viele Berufspendler ungünstiger Uhrzeit anbot, aufgrund des einzelnen Zugpaares zu wenig zeitlich flexibel war für Fernreisende (z.B. Ankunft Berlin aus Cottbus erst am Spätnachmittag) und im grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb Polens nur sehr langsam fahren durfte.


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