Ungewissheit im nirgendwo zu stranden / Wasserversorgung? (Fahrkarten und Angebote)

Hamburger2015, Mittwoch, 16.08.2023, 08:56 (vor 340 Tagen) @ RadExpress
bearbeitet von Hamburger2015, Mittwoch, 16.08.2023, 09:01

Das größte Problem ist , das es einige Fahrgäste gab die die Bahn wie eine Weihnachtsgans im Rahmen der FGR ausgenommen haben.

Dazu sollte man sagen:

1. Planmäßiger Betrieb verhindert zuverlässig Fahrgastrechte-Ausgaben.
2. Die für "die Bahn" richtig teuren FGR bleiben weiter erhalten: die "Mitternachtsregel". Jeder Euro für Hotel und Taxi verlässt das System Schiene. Mit der 20-Minuten-Regel verschob man bloß Geld unter hohem Transaktionsaufwand innerhalb des Systems.
3. Die verbleibende Verspätungsregelung für NV-Fahrgäste ist ein schlechter Scherz: 1,50 € pro Stunde bei Mindestverspätung von insgesamt 3 Stunden vor Auszahlung, wobei der Fahrgast dafür auf eigene Kosten idealerweise 85 Ct Porto und 10-20 Minuten Zeit zum Ausfüllen der Formulare investieren soll. (Oder gibt es mittlerweile eine Möglichkeit, das online zu machen ohne inoffizielle Wege wie die Mail an die EVUs?). Als Sahnehäubchen die Regel, dass die Mindestauszahlungsgrenze offenbar bei selbst bearbeitenden EVUs pro Bearbeitungsinstanz gilt.

Sicherlich scheinen es Einzelfälle zu sein, aber wer das Risiko nicht eingehen möchte hat die Möglichkeit andere Tickets zu lösen in denen die FGR gelten.

"FGR" heißen ja Rechte, weil sie nicht bloß Kulanz-Almosen sind, sondern konkrete Rechte und damit ein verlässliches Qualitätsversprechen des Systems Schiene. Bei der 20-Minuten-Regel: Wenn dein Zug zu spät ist, befördern wir dich mit einem anderen Zug weiter.

Mit der Einschränkung jetzt hat man kurzerhand die allermeisten Stammkunden wieder auf Kulanz runtergestuft. Leider in einer Situation, in der die Betriebsqualität zunehmend schlechter wird. In mehreren Verbünden sind deren Qualitätsgarantien oder Entschädigungen auch eingestellt oder das D-Ticket davon ausgenommen worden, bspw. beim RMV oder beim HVV.

Das Signal nach außen ist klar: das D-Ticket läuft quasi als Ramschware, für das man nicht mehr so wirklich Garantie übernehmen möchte.


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