Hong Kong's Star Ferry und viel mehr.... (Sammelthreads)

GUM, Montag, 02.05.2022, 11:15 (vor 1551 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von GUM, Montag, 02.05.2022, 11:17

Hallo ktmb,

in Hong Kong gab es einen für chinesische Verhältnisse sehr offenen "Notruf" eines Vorstands eines im Nahverkehr tätigen Unternehmens. Als Manager des Franchisenehmers, der die "Star Ferry" zwischen der Stadt und "Hong Kong Island" betreibt gibt er zu, daß er Schwierigkeiten habe, die Löhne zu bezahlen und die Kosten aus dem Ruder laufen.

Die englischsprachige South China Morning Post (Tochtergesellschaft von Alibaba) beleuchtet ergänzend dazu schon seit mehreren Tagen Folgendes: Der Verlag stellt die Gläubigkeit an die 100 % genauen Testergebnisse in Frage. Die viel zu wenig umstrittenen PC-Tests werden so deutlich oder vorsichtig wie es eben in einem Land ohne vollständige Pressefreiheit geht beleuchtet.

Meine Meinung dazu: Das Vorsichtsprinzip muß in einem gesunden Verhältnis zu den wirtschaftlichen Schäden und dem ausgelösten Hunger durch Kurzarbeit etc. stehen. Wird spannend sein wie der Staats- und Regierungschef sich aus der selbst aufgestellten Falle von "Zero C vid" befreit.


Kern der aktuellen Berichterstattung ist die Frage, ob nicht etwa die auch von Herrn Christian Drosten in seiner echten Doktorarbeit sehr gut dargestellten Testverfahren zu weit abseits der ursprünglichen Intention (Reinheit von Blutprodukten) verwendet werden. Die dortigen wissenschaftlichen Grundlagen scheinen ähnlich zu sein.


Deshalb kommuniziert die Zeitung unter anderem auch wegen der hohen wirtschaftlichen Schäden im Tourismus, Handel (Kurzarbeit? Entlassungen?), ob man denn nicht unterscheiden solle zwischen "der Test hat angeschlagen" und "der Test hat angeschlagen und der Getestete hat Fieber oder Symptome".

Wenn ich die Zahlen noch richtig im Kopf habe, dann sind es bis zu 95 % der Tests, die anschlagen obwohl der Getestete gar keine Symptome hat. Und dann wird die Bevölkerung mehr oder weniger rigide ohne Vorwarnung eingesperrt.

Setzt sich diese Ansicht durch, daß wohl eher das Fieberthermometer ein Indikator ist,
dann kommt dies einem Erdrutsch gleich und die Lieferkettenprobleme, die auch die Fahrzeughersteller treffen, würden sich bald auflösen.

Maske wird wohl deshalb langfristig in Deutschland eine freiwillige Maßnahme für vorsichtige Menschen oder Sardinendosen-Situationen sein (Man denke nur mal an so manchen ICE Frankfurt<-> Mannheim oder in München die U-Bahn zwischen Sendlinger Tor und Hauptbahnhof).

Wenn lt. SZ mehr als 55 % aller Tests anschlagen, dann wird dieses Vehikel sicher bald nicht mehr so häufig eingesetzt werden.

Die aktuelle Gesundheitssituation ist vorbei, wenn eine Mehrheit diese Infektion ein-oder mehrmals hatte.

Dies scheint jetzt der Fall zu sein. Ich sehe also keine Rückkehr der Maskenpflicht in Kürze. Es geht darum den Wahltermin ohne zu hohen Gesichtsverlust zu überstehen.

Empfehle aber dennoch den blauen Mundschutz für den Bedarfsfall dabei zu haben.[/color]

Liebe Grüße

GUM

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