Führungskräfte in Kurven (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Donnerstag, 09.05.2013, 03:29 (vor 4729 Tagen) @ Twindexx

Lediglich auf einigen wenigen Strecken (Zürich - Basel, NBS/ABS, La Plaine - Genève - Lausanne - Brig, Lausanne - Vallorbe, Neuchâtel - Les Verrières und Bern - Thun) haben die TGV eine Ausnahmegenehmigung für die Reihe R.

Das sind aber nicht einige wenige, sondern ALLE, auf denen TGV's zum Einsatz kommen, mit Ausnahme von Thun-Interlaken.

Auf diesen Strecken musste extra darauf geachtet werden, dass durchgehend die schwere Oberbauform mit UIC-60-Schienen und ohne Stahlschwellen verbaut ist.

Das sollte heutzutage eigentlich selbstverständlich sein, nicht nur wenn der TGV kommt^^

Als Kompensation wurden bei Gurtnellen und im Gotthardtunnel die Gleise so angepasst, dass man dort dann etwas schneller fahren kann.

Weisst du, wie schnell im Gotthardtunnel nunmehr gefahren werden kann?

Als die SBB vor drei Jahren 29 Neigezüge mit vmax 300 km/h für den internationalen Fernverkehr ausschreiben wollten, hat die Schienenfahrzeug-Industrie gesagt, das können sie nicht herstellen und haben den Anforderungskatalog zurückgewiesen. Die SBB mussten nochmals über die Bücher und entschlossen sich dann, ihre 29 neuen Züge mit nur noch 249 km/h und ohne Neigetechnik auszuschreiben.

Verstehe schon, dass da ein Zielkonflikt vorliegt, kann aber diese Argumentation trotzdem nicht ohne weiteres nachvollziehen. Neigezüge für 250 km/h wären doch trotzdem möglich gewesen, solche existieren ja heute schon (ETR 450, 460 und 610). Haben die denn eine steife oder bewegliche Radsatzführung?

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