Deswegen Automatentickets von Vorteil! (Allgemeines Forum)

Sanformatiker, Montag, 12.02.2024, 15:46 (vor 15 Tagen) @ 611 040

Denn dort stehen einfach 2 Personen drauf. Wer das Ticket nutzt ist völlig egal. Das Ticket kann bei Nichtnutzung einfach weiter gegeben werden.
Durch diese blöde Personalisierung ist das natürlich bei Onlinetickets nicht möglich. Aber diese ist zum Ausschluss von Mehrfachnutzung erforderlich.

Man könnte es ja auch anders lösen:
1.) Alle Reisenden müssen namentlich angegeben werden. Dann kann man zwar keine Reisenden mehr austauschen, aber die ursprüngliche Gruppe kann auch ohne den Buchenden/Hauptreisenden fahren.
2.) Änderungsmöglichkeit des Namens im Kundenbereich, dabei würde ein neues Ticket generiert und die alten würden entsprechend ungültig. Funktioniert ja mit stornierten Tickets auch.
3.) Gedrucktes Ticket müsste einfach bei der 2. Kontrolle einfach 1 Zangenabdruck aufweisen. (Bei der 3. dann 2, 4. dann 3 und so weiter) Das Handyticket könnte dann einen angepassten Code zum Scannen haben, der einen gerätespezifischen Code enthält, der so erst in der Navigator-App generiert wird, wenn man das Ticket läd. Mit dem ersten Scan wird die Buchung dann an dieses Endgerät gebunden und alle zur gleichen Buchung gedruckten Tickets oder Handytickets auf anderen Geräten würden eben als ungültig markiert. Auch ein Scan des gedruckten Tickets würde natürlich alle Handytickets ungültig werden lassen. Die Geräte mit denen die Codes gescannt werden müssten dafür natürlich Online sein, um gegen ungültige Codes prüfen zu können bzw. sehr regelmäßige Datenupdates.

Mit der heutigen Technik ließe sich also Mehrfachnutzung schon gut unterbinden, ohne die Übertragbarkeit von Tickets einschränken zu müssen. Vermutlich hat nur bei den verwendeten Standards diese Möglichkeiten nicht vorgesehen und es wäre denn ggf. eine DB-Insellösung, da ja Online-Tickets in der Regel auch bei NE-Bahnen und ausländischen Bahnen lesbar sind.


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