Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020 (Allgemeines Forum)

naseweiß, Sonntag, 27.07.2014, 14:00 (vor 4271 Tagen) @ lokuloi

Eine Kreuzung von RE/EC in Ungerhausen führt bei EC-Kreuzung in Memmingen (und die Halte ich für gesetzt und unverrückbar) in der "EC-Stunde" doch automatisch zu einer "RE"-Kreuzung in Sontheim. Und damit gerade nicht zu einem 00-Knoten in Memmingen. Und Anschlüsse RE-EC habe ich dann auch nur in eine Richtung. Abgesehen davon, dass ich Kreuzungen in drei Bahnhöfen nacheinender für sehr anfällig halte.

Oder wie hast du das gemeint? Ich kann's mir im Moment nicht vorstellen..

Das meint sie wohl so, in der Tat ein ziemliches Kreuzungsfest:

                 RB         EC       RB        RE
München Hbf  ab 10:39     10:58     11:39
Pasing          10:46      04'      11:46
Füstenfeldbruck 10:56       |       11:56
Geltendorf      11:07      22'      12:07
Kaufering       11:15       |       12:15   Augsburg
Buchloe      an 11:22     11:34     12:22       |
Buchloe      ab 11:25 #RE 11:36 #RE 12:25 #EC 12:36 #RB
Türkheim        11:30 #RB   |       12:30 #RB 12:41
Rammingen       11:34       |       12:34       |
Mindelheim   an 11:40       |       12:40     12:50
Mindelheim   ab 11:51 ÜEC  47'      12:41     12:51
Stetten         11:55       |       12:45       |
Sontheim        12:00 #RB   |       12:49     13:00 #RE
Ungerhausen     12:05 #EC  55'  #RB 12:53 #RE  07'  #RB
Memmingen    an 12:12     11:59 #EC 12:59 #RB 13:14
Memmingen    ab   ?       12:01 #EC 13:01 #RB   ?
(...)                       |         |
Kisslegg                   25'  #RB 13:35 #EC
(...)                       |         |
Lindau       an           12:49     14:06

Immerhin ergbit sich ab Pasing ein 20-min-Raster, könnte für die S4 ggf. vorteilhaft sein. Türkheim und Kaufering könnten wieder ITF-Knoten sein, dafür Mindelheim und Geltendorf nicht.

In der anderen Stunde könnte die RE-Kreuzung dann in Memmingen stattfinden, führt aber zu einem Hinke-Takt bei München - Memmingen. Auch nicht optimal.

Zu dem kommt es durch den zweistündlichen EC, der zusätzliche Kreuzungen oder gar die Überholung erfordert, sowieso irgendwo. Klar, man kann es bis Memmingen vermeiden.

Ich halte den EC/RE Stundentakt München-Lindau unter Beibehalt des 00 Knoten Memmingen für wahrscheinlicher.

Ich kann ihn mir im Moment nicht vorstellen im Zusammenhang mit Bahnsteigbelegung in Memmingen.

In Memmingen hätte es zur einen Stunde den EC, zur anderen die RB(RE) im Knoten. Das finde ich zumindest besser als die RB im 30er-Knoten zu haben. Prinzipiell denke ich, dass von den Illertal-REs der Anschluss zu den RBs wichtiger ist als zum EC. Denn welche Umsteigemöglichkeiten ergäben sich nur mit EC?

- Ulm-Memmingen-München --> direkter FV, Teilrelationen wie Illertissen-München nicht wichtig
- Ulm-Memmingen-Lindau --> direkter RV
- Kempten-Memmingen-München --> dirketer RV, Teilrelation wie Dietmannsried-München nicht wichtig
- Kempten-Memmingen-Lindau --> direkter RV

Alles in allen halte ich den 00er-Knoten mit EC/RE in Memmingen tendenziell für Unfug, der Knoten mit RE/RB sollte viel mehr bringen, konkret den Anschluss der kleinen Orte entlang der Strecke Hergatz-Memmingen-Buchloe nach Ulm bzw. teilweise auch Kempten. Ich würde sogar so weit gehen und die Schweizer aufzufordern, den EC um 30 min zu drehen. Ab St.Gallen soll es sowieso einen 30-min-Takt geben, sollte nicht sonderlich schwierig sein. Die 00er-Kreuzung EC/EC ergäben sich dann in Wangen (Betriebshalt) und bei Buchloe schon auf der zweigleisigen Strecke gen München

Gruß, naseweiß

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