Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020 (Allgemeines Forum)

lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 13:39 (vor 4272 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von lokuloi, Samstag, 26.07.2014, 13:40

Äh. Auch nach Füssen.
Also in der Lage, in der _nicht_ München-Memmingen fährt:

Ok, intuitiv denke ich immer, dass Augsburg-Füssen eine Korrespodenz mit München-Memmingen haben würde.


So wird's ja vermutlich auch kommen.

Mein Gedanke war eben:

Stundentakt München - Memmingen, versetzt dazu die 2-Stunden-Takte von München nach Füssen und Kempten. Die Augburger in der (nahezu) gleichen Zeitlage, ebenfalls nach Füssen und Kempten, nur eben umgekehrt.


Deswegen blieben in der anderen Lage (30 min versetzt) neben Kempten nur diese Verlegenheitsziele. Ist aber vermutlich ungeschickt, wenn man nach Kempten tendenziell mehr als einen Studentakt will.

Stunde "1"
- München - Buchloe - (alle Halte) Kempten/Füssen
- Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau

Ok, alle Halte sind was? Biessenhofen und Günzach. Deswegen zwei Züge kurz hintereinander halte ich für ineffektiv. Wenn man mehr als einen Stundentakt nach Kempten will, sollte man Richtung 30-min-Takt gehen.


Meine selbstgestellte Ausgangsituation war eben, dass die Abfahtszeiten des REs Augburg - Kempten - ... in Augsburg unverändert bleiben (Anschluss/Weiterfürhung aus Nürnberg), und auch die "Slots" aus München heraus da bleiben, wo heute der Alex fährt (ca. Minute 20).

Dadurch ergibt sich ohnehin ein leichter Zeitversatz in Buchloe zwischen Münchner und Augsburger RE, der RE München - Füssen kompletiert durch Flügelung den Stundentakt München - Kempten und bedient Günzach in Richtung des Hauptaufkommens in Richtung München.

Also ich denke, dass Memmingen - Leutkirch mit ET in unter 30 Minuten machbar sein sollte. Und im Anschluss dann auch Leutkirch - Hergatz. Ein Stundentakt sollte hier möglich sein.

Relevant für den Anschluss nach Auledorf wäre aber Kisslegg, nicht Leutkich. Das sind 42,5 km bei 4 Zwischenhalten, im Schnitt 8,5 km pro Halte. Da müsste man schon 140 km/h fahren um auf unter 6 min pro Halt im Schnitt zu kommen. So schnell wird die Strecke nicht überall sein.


Ja. Kreuzung in Leutkich. Anschluss nach Aulendorf funktioniert dann natürlich nicht optimal...

Muss der RE/RB denn in Memmingen im 00er-Knoten bleiben? Im 30er hätte das auch seinen Charme.

Aber im 30er-Knoten in Memmingen ist nichts aus dem Illertal. Auch die RB Ulm-Memmingen wird vermutlich den 00er-Knoten bedienen, da man in Ulm um 30 min versetzt zu den REs fährt.

Das ist ja nicht in Stein gemeißelt. Für die RB könnte ich mir gut eine Lage wie die heutige RB Ulm ab 16:20 vorstellen. Ist auch für die Anschlüsse in Ulm nicht unbedingt schlechter, eher besser.

Bzw. 00er-Knoten dürfte gar nicht gehen, da m.W. Memmingen nur 5 Bahnsteigkanten hat, und dann 4 schon durch EC und die Ulmer belegt sind.

Rechnerisch bräuchte man sogar 7 Bahnsteigkanten, da es noch die Ulmer RB gibt. (Bahnsteige Memmingen) Im Extremfall könnte man Gleis 1 doppelt belegen mit RE Kempten und RB Lindau, Gleis 2/3 hielten die ECs, Gleis 4/5 wäre für die RE Ulm und RB München. Und die Ulmer RB müsste auf Gleis 2/3 halten und dann zur Knotenzeit auf ein Abstellgleis südlich des Bahnhofs (falls es existiert) rausrücken. Die Wendezeit der RB beträgt derzeit ca. 30 min. Selbst wenn es durch weitere, neue Halte (vgl. Regio-S-Bahn Ulm) etwas weniger wird, sollte es reichen.


Das klingt für mich erst einmal kompliziert, bzw. aufwändig. Bahnhofsskizze Memmingen gibt's hier (Seite 6).


Neben signaltechnischen Problemen sehe ich in der Doppelbelgung von Gleis 1 vor allem das Problem, dass die REs Ulm - Kempten in Memmignen sehr kurzen Aufenthalt haben (müssen). Die RBs München - Lindau dagegen einen langen Aufenthalt, wenn sie in der vollen Stunde verkehren, da sie vom EC überholt werden müssten. Das geht sich so nicht aus.

Meine Überlegung zu Memmingen war, den Knoten aufzuteilen:

zur vollen Stunden:
- EC München - Zürich
- RE Ulm - Kempten - Lindau

zur halben Stunde:
- RB München - Memmingen - Lindau
- RB Ulm - Kempten

Logischerweise jeweils beide Richtungen. So sind die langsamen und die schnellen Produkte jeweils in einem Knoten vereint.

Zusätzlich hat das den Charme, dass die RB München - Lindau nicht durch den EC überholt werden muss.

Das ganz hat dann als Fahrplan meinerseits zu folgendem Ergebnis geführt:


Allgäu 2020

Aber inzwischen wissen wir ja, dass es so nicht kommen wird ;-)

Ciao,
Uli


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