Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020 (Allgemeines Forum)

naseweiß, Samstag, 26.07.2014, 18:14 (vor 4278 Tagen) @ lokuloi

Ja. Vielleicht nicht als nonstop, aber so wie bisher der Alex nur mit Halt in Kaufering.

Kaufering wird durch den 30-min-Takt E-RB München-Buchloe(-Memmingen-Lindau) bedient. An sich müsste man also nicht dort halten. Die Lechfeldbahn würde vermutlich auf die Zeitlagen der E-RB ausgerichtet.

Er darf ja (bei gleicher Abfahrt/Druchfahrt in München-Pasing für den gleichen "Slot" zwischen den S-Bahnen) ruhig ein bisschen länger bis Buchloe brauchen als der EC, um dann mit dem Augsburger im genauen Stundentakt zu sein. Der Augburger RE muss/wird ja dann den Anschluss vom EC abwarten.

Die Frage nach der Fahrzeit München-Buchloe ist allgemein interessant. Mir ist nicht klar, was noch ausgebaut werden soll. Zumindest die S4 würde für diesen Express-Stundentakt EC/RE vermutlich nicht mehr im Weg stehen.

In deinem Konzept bist du von 35 min für den EC ausgegangen, jedoch 45 min für den RE. An sich würde ich jetzt sagen, dass beide gleich schnell sind, da beide 160 km/h erreichen und über eine Wackelfunktion verfügen sollen (Einsatz derer bei Türkenfeld?). Bei der Beschleunigung hat der VT natürlich Nachteile. Deswegen ist man vermutlich auf der sicheren Seite, wenn man sagt, dass der RE 2 min langsamer sein würde. Wenn man von den 45 min ca. 2-3 min je Halt rausrechnet, kommt man auch ungefähr dahin.

Dagegen erscheinen mir die 40 min deiner E-RB, Halt noch in FFB, gewagt. Allgemein sollte die E-RB:
- den Fahrplan S4 nicht so strazapieren, im Gegensatz zum Expresstakt EC/RE,
- und nach Möglichkeit gute Anschlüsse unterwegs herstellen.

Für letzteres ist das Taktschema wie bei dir schon recht alternativlos.
- (...-) Mindelhm(00) - Türkhm(07) - Buchloe(15) - Kaufering(22) - Geltendf(30) (-...)
(bzw. im Zweifelsfall eben um 30 min gedreht)

In Geltendorf, Mindelheim, Buchloe sind ITF-Knoten möglich. In Kaufering wird es dagegen keinen ITF-Knoten mehr geben. Aber der Anschluss von/nach München in beide Richtungen ist ganz gut, wenn die Lechfeldbahn dort die 15/45er-Kreuzung ausführt. Dazu kann die Fahrzeit Landsberg-Ausgburg deutlich verkürzt werden, da das Abwarten des Knotens wegfällt. Ok, hier könnte der Kemptener RE teilweise einspringen, der alle zwei Stunden einen etwas kürzeren Anschluss gen Westen bieten kann. In Türkheim gäbe es bei deinem Konzept keinen guten Anschluss Wörrishofen-Memmingen. Ob da noch Busse fahren, keine Ahnung. Im Zweifelsfall fällt das aber wirklich in die Kategorie: Man kann nicht Alles haben.

Ich kann dem 30-Knoten der RE/RB München - Memmingen - ... immer mehr abgewinnen. Eben vor allem wegen der Bahnsteigsituation in Memmingen, aber auch da hierdurch keine Überholung des RE durch den EC notwendig ist. Die Kreuzung EC/RE ergibt sich damit auch fast von alleine in Stetten.

In deinem Konzept fehlt mir noch die EC/RB-Kreuzung auf anderen Seite von Memmingen, das westliche Äquivanlent zu Stetten. Die müsste man nach Aichstetten bekommen. Die RBs in der Stunde ohne EC/RB-Kreuzung in Stetten dürfte nicht so lange in Memmingen rumstehen (was an sich ok ist, solange die 30er-Kreuzung RB/RB klappt), sondern müsste bis Aichstetten weiter um dort den EC abzuwarten. Gegenrichtung entsprechend.

Gruß, naseweiß

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