Dieselnetz Allgäu - Liniennetz 2017 und 2020 (Allgemeines Forum)

lokuloi, Freitag, 25.07.2014, 18:01 (vor 4284 Tagen) @ naseweiß

Flügeln der Züge München - Füssen nach Kempten: so erhält man einen Stundentakt nach Kempten, gerne auch mit 612er.

Nur wohin dann mit den Zügen aus Augsburg? Dann müssten die in Buchloe enden, ggf. Bad Wörrishofen, Kaufbeuren.

Äh. Auch nach Füssen.

Also in der Lage, in der _nicht_ München-Memmingen fährt:

Stunde "1"
- München - Buchloe - (alle Halte) Kempten/Füssen
- Augsburg - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau

Stunde "2"
- München - Buchloe - Kempten - Oberstdorf/Lindau
- Augsburg - Buchloe - Füssen

(Tatsächlich wären die beiden nach Oberstdorf und Lindau wohl wie heute Alex und die Züge Augsburg - Lindau etwas verschoben zueinander, da die Abfahrtszeiten in München und Augsburg nicht wirklich flexibel sind.)


Das Minimum wären Stundentakt von Buchloe nach Memmingen, Kempten und Füssen, bzw. Kempten wohl 3 Züge/Zweistunden.

Eben. Stundentakt nach Memmingen dann aus Müchen. Stundentakt nach Kempten und Füssen jeweils abwechselnd aus München und Augsburg. Zusätzlich einmal aus München nach Kempten (Flügeln des Füssener).


Somit wäre die Elektrifizierung Lindau - Memmingen (fast 100km!) wirklich nur 2stündig für den EC, wovon hauptsächlich die Ostschweiz profitiert. Da wäre das Geld wohl woanders sinnvoller angelegt...

Das ist in der Tat ärgerlich, hat wohl verschiedene Gründe, eine verzwickte Situation.

Der 2h-Takt Memmingen-Aulendorf kann nur recht knapp diese Strecke in unter einer Stunde zurücklegen, sodass die 00er-Knoten bzw. Zugkreuzungen an beiden Enden klappen. Deswegen muss er ab Memmingen in der Stunde ohne EC fahren (vsl. ungerade Stunde) und man kann wohl auch nicht mit ET bis Kisslegg (bzw. weiter nach Lindau) fahren und dort Kurzumstieg in einen VT nach Aulendorf-Sigmaringen. Wobei das fahrzeitmäßig dank der Vorteile ET vs. VT eigentlich gehen sollte, aber man verliert dann die Direktverbindung Memmingen-Aulendorf, in der anderen Stunde schließlich nicht möglich.


In der anderen Stunde (gerade in Memmingen) könnte man zwar die ETs von München in Memmingen weiter Richtung Lindau durchbinden. Das wäre aber einerseits nicht so sinnvoll, da man in Memmingen gerade vom EC überholt wird. Vor allem aber möchte man anscheinend gar keinen (ungefähren) Stundentakt Memmingen-Kisslegg anbieten. Das ist natürlich ein miserables Angebot, das Problem der Ländergrenzen schlägt vermutlich zu.


Also ich denke, dass Memmingen - Leutkirch mit ET in unter 30 Minuten machbar sein sollte. Und im Anschluss dann auch Leutkirch - Hergatz. Ein Stundentakt sollte hier möglich sein.

Muss der RE/RB denn in Memmingen im 00er-Knoten bleiben? Im 30er hätte das auch seinen Charme. Bzw. 00er-Knoten dürfte gar nicht gehen, da m.W. Memmingen nur 5 Bahnsteigkanten hat, und dann 4 schon durch EC und die Ulmer belegt sind.


Wünschenswert wäre die Elektrifizierung von Aulendorf-Kisslegg und dann drei 2h-Takte mit ETs:

Na das wird aber auch ein Wunsch bleiben. Ich glaube nicht, dass da in absehbarer Zeit eine Elektrifzierung kommt.


zusätzlich müsste ein Kreuzungsabschnitt bei Leutkirch für die 30er-Kreuzung der RBs errichtet werden.


Ich denke, dass man diese Kreuzung auch in Leutkirch selbst unterbringt mit ETs.


Uli


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