RE-Bedienkonzept auf der Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt (Allgemeines Forum)

SPFVG, Samstag, 25.06.2016, 19:01 (vor 3727 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von SPFVG, Samstag, 25.06.2016, 19:02

Ich persönlich würde die elf kurzen ICE-T (415er) für diesen Zweck nehmen und das Bistro durch Multifunktionsabteil mit Fahrradständer ersetzen. Die könnten dann mit Neigetechnik, falls neue Achsen und neue Zulassung kommt, auch weiter über die Saalbahn nach Jena und Leipzig verkehren. Als Zuggattung halt IRE, also IC mit Nahverkehrsfreigabe.

Wie meinst DU das jetzt genau, es geht doch um die VDE8, nicht die Altrecke. Willst Du einen Umlauf Erfurt-Nürnberg mit Alstrecke und und NBS zurück einrichten?

Oder allgemein einen gemeinsamen Fahrzeugpool für beide Strecken vorhalten?

Könnte man machen, aber zweckmäßig ist es aus Kostengründen nicht. Die ICET kosten wg. NT mehr im Unterhalt/Wartung, wieso sollte man damit auf die VDE8 wollen? Für die würde es ein billiger Railjet oder Vergleichbares tun.

Blöderweise ist der Zug auch für die Altstrecke zu teuer, da er seine 230 dort nicht ausspielen kann und schlecht beschleunigt. Also ebenfalls alles andere als ideal. NT wird auf der Altstrecke vermutlich nie mehr eingesetzt werden, das rentiert sich nur mit großen Halteabständen - dafür gibt dann aber ja bald eben die VDE8. Ergo wird da auf Sicht nicht recht viel mehr als Dosto-IC oder Talent2 verkehren.

Die ICE-T mit funktionierender NT wären eher was für die angedachte IC2-Strecke München-Regensburg-Hof-Chemnitz-Dresden. Außenrum wird man zwar über München-NIM-VDE8-> Halle-Leipzig-Dresden ebenfalls schneller sein, aber die Gesamtstrecke ist um einiges länger, so das es sich doch rentieren sollte.


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