Wirtschaftlichkeit der Strecke (Allgemeines Forum)

Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 15:31 (vor 5779 Tagen) @ ExpressFreak

Studien hin oder her, es geht ja nun schon seit Jahren so, dass Großprojekte in der Regel schon im vornherein schlecht geredet werden. Im Falle der SFS Nürnberg - Leipzig/Halle mag da sicherlich auch viel dran sein.
Trotzdem bin davon überzeugt, dass man mit einem gut durchdachten Betriebskonzept, das (hoffentlich) von genügend wirklich schlauen Köpfen ausgeklügelt wird, die Trasse am Ende zumindest wirtschaftlich sinnvoll vermarktet werden kann.

Stundentakt München - Berlin
Zweistundentakt München - Dresden
einzelne IC als Verstärker die auch Erlangen, Coburg und Ilmenau anfahren
RE 200 Nürnberg - Coburg
stündliche RB Erfurt - Ilmenau analog zum heutigen Allersbergexpress.

An einen Baustopp ist meiner Meinung nach jedenfalls nicht mehr zu denken!
Habe neulich einen kleinen Ausflug in den Coburger Raum unternommen, auch an die Talbrücke Froschgrundsee. Das sind gewaltige Bauwerke die bereits im Lande stehen und der Rückbau der Bauwerke würde nicht nur erneut große Summen an Geldern verschlingen sondern der Landschaft noch weiter zu Lasten fallen.

Grüße,
ExpressFreak

Für einen RE 200 nach Coburg braucht man keine NBS.

Ganz auf dem laufenden bin ich da zwar nicht, aber hat man den Bahnhof "Ilmenau Wiese und Wald" nicht schon aufgegeben?

An eine zweite Linie dürfte nicht zu denken sein, maximal Verstärkerzüge im Wochenendverkehr. Ob der jedoch in der Form noch benötigt wird wenn die Bundeswehr keine Wehrpflicht mehr hat?. Wenn man das neue Konzept ab 2011 auf später umwandelt sind diese zusätzlichen Trassenkosten schlichtweg nicht erforderlich, es gibt ja dann den neuen Verknüpfungspunkt in Erfurt, ist übrigens auch so ein Detail, warum Prospektfahrzeiten nicht wirklich stimmen.


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