Sie sollen nicht zahlen, sondern sich einfach zurückhalten (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Montag, 04.03.2019, 16:59 (vor 2589 Tagen) @ flierfy

Dort quer durch wird es nie eine Autobahn geben.

Natürlich wird es sie nie geben. In der Schweiz reicht einfach der Horizont nicht weit genug, um überhaupt die Notwendigkeit einer überregionalen Strassenverbindung zu sehen. Das macht es dann aber umso aberwitziger, wenn genau aus der Richtung der Vorwurf des Gartenzaundenkens kommt.

Das wäre nur teure Landschaftszerstörung ohne jeglichen Sinn und Verstand.

Für eine moderne Infrastruktur muss man eben auch Opfer bringen. Sinnhaft wäre der Lückenschluss allemal, auch wenn du das noch so vehement abstreitest.


Der bedarfsgerechte Ausbau der N4 Thayngen-Schaffhausen-Andelfingen-Winterthur vermag auch langfristig alle Bedürfnisse zu decken und stellt damit die effizienteste Variante dar, auch den künftigen Bedarf vollständig zu befriedigen. Auf deutscher Seite ist man damit einverstanden.

Die Ortsdurchfahrt ist genau das Gegenteil von bedarfsgerecht. Statt ihn aussen herum zu führen zwängt man den Verkehr durch die Stadt durch und zerschneidet dort den urbanen Raum. Und für all das braucht man noch eine durchgehende Kette von Ingenieurbauwerken, die auf Dauer teuer im Unterhalt sind. Über solchen Unfug kann ich nur den Kopf schütteln.

Die Verkehrsstärke definiert aber den Ausbaustandard, sprich die Anzahl Spuren. Zwischen Winterthur und Thayngen werden die Spuren abhängig von der Entwicklung der Verkehrsstärke nach und nach von zwei auf vier ausgebaut.

Trassierungsparameter werden nicht nur durch die Verkehrsstärke, sondern auch durch die Verbindungsfunktion einer Strasse bestimmt. Siehe RIN, RAA und RAL.


Man hat keine Lücke. Es existiert die N4.

Die N 4 erfüllt aber nicht die Anforderungen, die man an eine Strasse mit überregionaler Verbindungsfunktion stellt. Somit bleibt ein Lücke im überregionalen Strassennetz.


Das Ding kommt ja auch grösstenteils in den Tunnel, wo die beiden bestehenden Spuren heute ja auch schon liegen.

Der Tunnel endet aber noch im Stadtgebiet. Anschliessend zieht sich eine Betonschneise direkt durch die Stadt.

Eine Betonschneise die rund die Hälfte der Strecke durch eine Galerie überdeckt ist und auf der Talseite der Galerie entlang der Bahnstrecke inklusive des Güterbahnhofs führt. Und die zusätzlichen zwei Spuren würden wahrscheinlich ein gutes Stück länger im Tunnel geführt werden.

Der einzige Teil der Strecke (von der A81 zur A4) der nicht kreuzungsfrei ausgebaut ist, ist im wesentlichen der Bereich um den Grenzübergang selber, sowohl auf deutscher wie auf Schweizer Seite.


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