Kümmern um unsere Bahn (Allgemeines Forum)

s103, Sonntag, 03.03.2019, 03:45 (vor 2591 Tagen) @ flierfy

- Sie haben in Berlin auch Vertreter der Deutschen Bahn getroffen.
"Ich hatte das Gefühl, dass die Deutsche Bahn etwas ratlos ist. Sie hat zu viele Probleme und zu viele Hüte auf, so dass sie ganz vergisst, dass sie eine Bahngesellschaft ist. Dazu kommt, dass die Politik zu wenig bereit scheint, das Bahnnetz zu verbessern."

Das sagt doch alles und deckt sich mit unzähligen Stimmen hier in Deutschland. Wie kann man unangenehm berührt sein, wenn einem das eigene Spiegelbild vorgehalten wird "Leute, kümmert euch endlich um eure Bahn"? Das stimmt doch von A bis Z!

Wir kümmern uns schon um unsere Bahn schon selbst. Da brauch ich keine abfälligen Kommentare aus der Schweiz dazu.

Gerade am Beispiel der Gäubahn bin ich ebenfalls der Meinung, dass man sich mehr kümmern sollte, siehe Ausbau der Gäubahn: Finanzierungsvereinbarung lässt auf sich warten .

Die Fahrzeit Stuttgart-Zürich liegt aktuell bei 2:54. Der Konflikt mit der S-Bahn zwischen Böblingen und Herrenberg ist im Bundesverkehrswegeplan kein Thema. Hier heißt es

„S-Bahn Stuttgart: Stuttgart-Rohr - Herrenberg
Da für den SPFV und SGV kein Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten auf der Strecke besteht, würde ein Ausbau nur dem Angebotsausweitung der S-Bahn dienen. Da es sich daher um eine SPNV-Maßnahme handelt, ist der Projektvorschlag nicht in den BVWP aufzunehmen.
In Erstbewertung ausgeschieden“

Möglicherweise war aber eine morgendliche S-Bahn zuerst da, oder warum braucht IC181 3:06?

Und wenn sich jemand entscheiden sollte, die wirklichen ICs (mit weniger Halten) stündlich fahren zu lassen, würde man dann S-Bahnen streichen und weiter behaupten, dass ein Ausbau nur der Angebotsausweitung der S-Bahn diene?

Die Schweizer Planungen für ihre Bahn sind dagegen integrierter.


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