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Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 03.03.2019, 22:37 (vor 2590 Tagen) @ flierfy

Hoi,

Es sind wohl eher 4 km bis zum Rhein bei Diessenhofen. An den 4 km wird es aber nicht scheitern, eher wohl an der Fortführung.

Dort quer durch wird es nie eine Autobahn geben. Das wäre nur teure Landschaftszerstörung ohne jeglichen Sinn und Verstand.

Der bedarfsgerechte Ausbau der N4 Thayngen-Schaffhausen-Andelfingen-Winterthur vermag auch langfristig alle Bedürfnisse zu decken und stellt damit die effizienteste Variante dar, auch den künftigen Bedarf vollständig zu befriedigen. Auf deutscher Seite ist man damit einverstanden.

Autobahnen rechtfertigen ihre Existenz nicht allein auf Grund der Verkehrsstärke, sondern auch über ihre Verbindungsfunktion.

Die Verkehrsstärke definiert aber den Ausbaustandard, sprich die Anzahl Spuren. Zwischen Winterthur und Thayngen werden die Spuren abhängig von der Entwicklung der Verkehrsstärke nach und nach von zwei auf vier ausgebaut.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich bezweifle, dass die Verkehrsstärke auf einer durchgehenden Autobahn zwischen Stuttgart und Zürich irgendwo unter 20'000 Fz/d DTV sinken würde, lässt man zwischen zwei Grossstädten und in dem Fall sogar Metropolzentren keine 20 km Lücke.

Man hat keine Lücke. Es existiert die N4.

Die Stadtdurchfahrt Schaffhausen ist eine miserable Lösung. Eine überregionale Strasse zwängt man nicht durch urbane Gebiete. Das ist für die Verbindungsqualität der Strasse nicht zuträglich und für die Stadt selbst ist so eine Strasse einfach eine Katastrophe.

Das Ding kommt ja auch grösstenteils in den Tunnel, wo die beiden bestehenden Spuren heute ja auch schon liegen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.


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