Das Problem mit dem Klassenwechsel (Fahrkarten und Angebote)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 15.08.2017, 07:55 (vor 3141 Tagen) @ 218 466-1

Es gibt in der Tat nur ganz wenig Frauen, deren Interesse für Eisenbahnen über Abfahrt am Einstiegsbahnhof und Ankunft am Ausstiegsbahnhof hinausgeht, abgesehen von Eisenbahnerinnen.
Ich kannte mal noch zwei aus Dorfen a.d. Strecke München - Mühldorf. Das war's dann aber.

Wenn ich an meine Exfreundinnen denke, ist der WAF oft sogar noch niedriger. Für manche wäre es nicht mal in Frage gekommen, überhaupt mit der Bahn von A nach B zu fahren.

Gab halt nix anderes, ohne eigenen PC.

Man sollte es nicht glauben, mein erster PC war noch ... offline ...!

Ich habe noch uralte, aufgezeichnete Formel 1 Rennen, Titanic u.a. auf VHS. Aber nix mehr zum abspielen.

Und ich habe weder im Kreis fahrende Autos noch einen erfrierenden Leonardo DiCaprio auf VHS. Letzteren könnte zumindest meine Freundin auf DVD beisteuern.

Die Nutzung meines iPhone begrenzt sich überwiegend auf Erreichbarkeit. 98% dessen Funktionen nutze ich minimal und wenn ich daheim bin und über Wochenenden ist das Ding ganz aus.

Mein Smartphone ist nie aus. Nicht, weil ich unbedingt immer und überall erreichbar sein müßte, aber weil's mir einfach zu viel Move ist, das Ding runterzufahren, wieder hochzufahren, zu warten, bis ich endlich mal die Karten-PIN eingeben darf, weiter zu warten, bis das Ding wieder benutzbar ist. Da schalte ich maximal zwischen Flugmodus und normalem Betrieb hin und her. Dafür muß ich nichtmal das Display entsperren. Und im Flugmodus hab ich wenigstens noch meine Uhrzeit auf dem Display. :-P

Schon ab 1988 (gerade passend, als der 218-Durchlauf begann) war der Kleber-Express selbst das Ziel. In den Ferien mit E 3362/3363 6:41 Uhr ab München um 19:46 Uhr ebendort wieder anzukommen, ohne den Zug dazwischen je verlassen zu haben, abgesehen von kurzen Bahnsteigaufenthalten bei den längeren Standzeiten und bei der Wende in Freiburg.

1988 hatte ich von München (aufgrund von Verwandtschaft im Umland schon gehört. Von Freiburg noch nicht, und Expresskleber war das merkwürdig riechende Zeug in der kleinen Tube, das einem so leicht die Finger zusammenpappt. Von einem derartigen Zug wäre mir damals nichts bekannt gewesen, dafür war man einfach viel zu weit weg.

Verpflegung hatte ich von daheim. 218 volles Rooäää!! die Höllentalbahn bergauf (Google findet DSO auch so und schneller ;) ) durch die Tunnels noch ohne E-Lok Unterstützung (die kam erst ab 9/1995) hat mir sehr getaugt.
Da es keine Anschlüsse zu verpassen gab, hat meine Mutter das erlaubt, zumal ich dann daheim nicht nerven konnte. ;)

Von Frankfurt wäre das wohl doch eine ganz andere Weltreise gewesen. Alleine um von da, wo wir wohnten, zum Hauptbahnhof zu kommen, hätte man mindestens einmal umsteigen müssen.

Züge meistens nur von innen sehende und daher schlecht fuzzen könnende Grüsse.

Tja, am Hauptbahnhof steigt man maximal aus einem Zug aus und in einen ein. Bei mir sogar noch letzteres. Wenn aber an jedem zweiten Gleis ein Zug steht, sieht man zwangsläufig mehr Züge von außen als von innen. :-P

Für Fotosessions keinen Nerv habende Grüße,
der Colaholiker

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