Das Problem mit dem Klassenwechsel (Fahrkarten und Angebote)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 14.08.2017, 18:44 (vor 3141 Tagen) @ Colaholiker

Bevor sie Eisenbahnforen liest, friert die Hölle zu. Sie fährt zwar auch regelmäßig mit der Bahn (hat kein Auto mehr), aber Foren... näääh.

Es gibt in der Tat nur ganz wenig Frauen, deren Interesse für Eisenbahnen über Abfahrt am Einstiegsbahnhof und Ankunft am Ausstiegsbahnhof hinausgeht, abgesehen von Eisenbahnerinnen.
Ich kannte mal noch zwei aus Dorfen a.d. Strecke München - Mühldorf. Das war's dann aber.


Internetcafe... sowas habe ich zu Hause nie genutzt, maximal vor Verbreitung offener WLANs und preisertem Datenroaming mal im Ausland.

Gab halt nix anderes, ohne eigenen PC.


Immerhin habe ich sogar noch einen funktionsfähigen Super-VHS(!)-Recorder daheim stehen.

Ich habe noch uralte, aufgezeichnete Formel 1 Rennen, Titanic u.a. auf VHS. Aber nix mehr zum abspielen.

Erstaunlich, daß es bis heute funktioniert. Beim iPhone 5 meiner Freundin habe ich schon vor geraumer Zeit den Akku tauschen müssen. Mittlerweile ist es softwaremßig so zu, daß es gar nicht mehr läuft, vermutlich würde ein Werksreset helfen, aber vorher müssen die Daten runter. Das geht aber wieder nicht, weil es datenmäßig so zu ist...

Die Nutzung meines iPhone begrenzt sich überwiegend auf Erreichbarkeit. 98% dessen Funktionen nutze ich minimal und wenn ich daheim bin und über Wochenenden ist das Ding ganz aus.


Wo hätte ich in dem Alter schon großartig hin gesollt außer zur Schule und wieder nach Hause? Der Verwandtenbesuch einmal im Jahr fand meistens per Bahn statt, insbesondere wenn mein Vater keinen Urlaub bekam, aufgrund seines Schichtdienstes war er aufs Auto angewiesen. Aber ansonsten sind wir nie großartig irgendwo unterwegs gewesen. Die nächste Verwandtschaft wohnte drei Bahnstunden entfernt, der eigene Freundeskreis (naja, das Wort ist schon sehr schönfärberisch) erstreckte sich über die Mitschüler, die in der Nachbarschaft wohnten... Wenn mein Vater dabei war, dann war Autofahren angesagt, da er mit der Bahn nichts anfangen konnte. (Ob man jetzt allerdings einen Fiat Ritmo wirklich als Auto bezeichnen konnte, war mir als Kind noch relativ egal. Rückblickend sehe ich das anders.)

Schon ab 1988 (gerade passend, als der 218-Durchlauf begann) war der Kleber-Express selbst das Ziel. In den Ferien mit E 3362/3363 6:41 Uhr ab München um 19:46 Uhr ebendort wieder anzukommen, ohne den Zug dazwischen je verlassen zu haben, abgesehen von kurzen Bahnsteigaufenthalten bei den längeren Standzeiten und bei der Wende in Freiburg.
Verpflegung hatte ich von daheim. 218 volles Rooäää!! die Höllentalbahn bergauf (Google findet DSO auch so und schneller ;) ) durch die Tunnels noch ohne E-Lok Unterstützung (die kam erst ab 9/1995) hat mir sehr getaugt.
Da es keine Anschlüsse zu verpassen gab, hat meine Mutter das erlaubt, zumal ich dann daheim nicht nerven konnte. ;)

Da lobe ich mir doch die pragmatischen Regelungen hierzulande. Ohne Stativ, nichtkommerziell und im Tunnel ohne Blitz = OK.
Zum Fotografieren viel zu faule Grüße,
der Colaholiker

Züge meistens nur von innen sehende und daher schlecht fuzzen könnende Grüsse.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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