Inhaltliche Klarstellung (Allgemeines Forum)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Donnerstag, 12.11.2015, 08:22 (vor 3801 Tagen) @ ALR997

Ersteinmal sind Triebwagen im S-Bahn-Verkehr wie auch im Groben im gesamten Regionalverkehr sinnvoller einzusetzen als Lokzüge, da flexibler einsetzbar. Da wird dann womöglich geflügelt oder auch einfach gestärkt oder geschwächt. Häng mal an einem - durchgängig begehbaren - Lokzug zwei bis drei Wagen ab und setz dann den Steuerwagen oder die Lok wieder ans Ende. Das würde viel zu lange dauern.

Verständnisfrage: Wenn wir uns eine S-Bahn aus Triebwagen vorstellen, die irgendwo geflügelt, zusammengeführt, gestärkt oder geschwächt wird - bei welcher S-Bahn-Baureihe haben wir anschließend einen über diese Kuppelstelle durchgängig begehbaren Zug? Also weder bei den gängigen Wechselstrom-S-Bahnen (München, Stuttgart, Frankfurt, teilweise Rhein/Ruhr, wo nicht lokbespannt) geht das nicht. Auch bei den S-Bahn-Hamstern in Leipzig nicht. Ebensowenig bei den mir bekannten Gleichstrom-S-Bahnen in Hamburg... Warum sollte man also für ein vergleichbares Ergebnis den Wagenzug auseinander reißen und die Verstärkung dazwischen kuppeln? Begehbarkeit innerhalb des jeweiligen Zugteils und Nichtbegehbarkeit an der Flügel-Kuppelstelle ist doch kein Merkmal der einen oder anderen Bauweise? Okay, es gibt Lösungen, die so etwas erlauben, aber deren Einsatz in Deutschland wäre mir seit dem Ende der Silberlings-Hasenkästen nicht bekannt.

Die Entscheidung zwischen Äpfeln und Birnen noch hinauszögernde Grüße,
der Colaholiker

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