300 km/h wird es vllt. geben, NKV = 2 (Allgemeines Forum)

Henrik, Samstag, 17.10.2015, 18:52 (vor 3809 Tagen) @ Bronnbach Bhf

330 km/h wird es nicht geben

ja.. sehr wahrscheinlich nicht, wieso auch immer.

Ich verstehe den Wunsch nach einer Rennstrecke zwischen Hamburg und Hannover, aber eine NBS mit Vmax 300km/h wird es nicht geben.

wenngleich das Votum des Dialogforums für die alpha-Variante wohl recht deutlich ausfallen wird und das Land wie auch vor allem die DB AG dieser Variante recht wohlwollend gegenüber stehen,
würde ich die NBS-Varianten (trassiert für 300 km/h) noch nicht so ganz abschreiben wollen.
Zunächst gilt es, die weiteren vertiefenden Untersuchungen abzuwarten.

Die Baukosten sind wesentlich höher als bei 250 km/h (Feste Fahrbahn vs. Schotterbett)

Nein, nicht wirklich.
Ein wesentlicher Unterschied liegt hier nicht vor, genau daher wird ja auch weiterhin mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h trassiert.
mit Fester Fahrbahn ist auch bei Ausrüstung für 250 km/h zu rechnen.
Für Lärmschutz fällt natürlich weniger Aufwand an, der ist aber auch nicht dermaßen relevant und könnte dann bei Bedarf auch nachgerüstet werden.

der Verschleiß ist ebenfalls wesentlich höher als bei 250km/h, was sehr hohe Instandhaltungskosten nach sich zieht.

..die laufenden Betriebskosten, genau.
Das kann in 30 Jahren aber auch wiederum ganz anders aussehen.
Eine Strecke plant und baut man für 100 Jahre und mehr.

Hinzu kommt, dass der Fahrzeitgewinn nicht annähernd so hoch ist, wie man es vermuten könnte. 47 Minuten (300km/h) vs 52 Minuten (250km/h) rechtfertigen nicht die sehr viel höheren Baukosten.

:D :D :D

wo auch immer diese Zahlen herkommen, es wäre folglich genau die gegenteilige (hier falsche) Schlussfolgerung vonnöten!
der Fahrzeitgewinn nicht annähernd so gering ist, wie man es vermuten könnte.

der Fahrzeitgewinn wäre geringer,
relevanter ist jedoch, dass er woanders auch nicht vorhanden wäre und die Züge auch nicht vorhanden wären. Unter anderen Bedingungen also kein Argument.
Höhere Baukosten sind nicht vorhanden, s.o.

Selbst bei einem KNF von knapp über 1,0 wird es nichts werden. Denn ansonsten hätte man die Y-Trasse längst gebaut. Diese hatte einen KNF (nach alter Berechnung) von 1,2.

und mit neuem Zuschnitt und Untersuchungsergebnissen von diesem Jahr gar fast 2,
damit den höchsten Wert aller aktuell untersuchten Varianten.
Daran, also an der Trassierung für 300 km/h liegt es nicht, auch nicht am NKV.
Zudem ist sie noch immer nicht komplett vom Tisch. Die Schlussfolgerung, egal wie hoch das NKV, sie kommt auf gar keinen Fall, wäre also nicht plausibel.
Noch nicht gebaut bzw. in Planfeststellungsverfahren gegangen nach dem abgeschlossenen ROV hat man, weil man wegen der vermeintlich hohen Investitionskosten und dem vermeintlich deutlich höheren Fokus auf den GV erneut um tiefgehende Untersuchungen von Alternativen gebeten hat.
Das Ergebnis des abgeschlossenen ROV hat noch immer bis Ende nächsten Jahres Bestand.

Eine NBS (egal ob für 200km/h, 230km/h oder 250km/h) entlang der A7 halte ich für ausgeschlossen. Diese wird es nicht geben. Eine Ausfädelung nördlich von Ashausen ist nicht möglich. Entweder weil die örtlichen Gegebenheiten (Wohnbebauung) es nicht zulassen, oder aber weil eine Anbindung vom RBhf Maschen nicht möglich ist. Und eine wie auch immer geartete SFS wird nur dann eine Chance auf Realisierung haben, wenn diese auch für den GV nutzbar ist. Dreh- und Angelpunkt für den GV ist nun mal Maschen. Also müsste man südlich von Ashausen ausfädeln. Um nach Westen zur A7 zu gelangen, muss man aber durch ökologisch wertvolles Gebiet (im Gegensatz zur NBS Ashausen-Suderburg bzw. Unterlüß).

Diese Autobahnnahe NBS ist bereits komplett durchgeplant worden, Variante 3 des ROV,
darüber muss man nicht erneut schreiben, zudem falsch.
Einfädelung wäre südlich von Aashausen,
Die problematischen Eingriffe in die Natur, in sensible Gebiete befinden sich nicht zwischen A7 und Aashausen, sondern entlang der A7 - die Lüneburger Heide.
Ausgeschlossen wäre es aber dennoch nicht, nicht grundsätzlich,
ist heute aber auch irrelevant.
Sie ist dieses Jahr nicht vertiefend untersucht worden bzw. nicht Teil von veröffentlichten Untersuchungen,
von daher eh aus dem Rennen, nie gewesen in diesem Jahrzehnt.

Anschließend bedarf es rund 120km Neubaustrecke, um bei Isernhagen in die Bestandstrecke (Celle-Hannover) wieder einzufädeln. Um diese SFS für den GV wirklich sinnvoll nutzbar zu machen, bräuchte man aber eine weitere GV-NBS als Verlängerung von Isernhagen entlang der A7 nach Süden bis zur südlichen Güterumfahrung von Hannover. Das sind nochmal 40km Neubaustrecke.

25 km sind es, nicht zur GUB, sondern zum Hub in Lehrte-West.
Das "aber" ist fehl am Platze, da es bereits Bestandteil der Planungen ist.

Das wird in Summe so teuer, dass es keine Wirtschaftlichkeit mehr gibt, trotz Mischverkehr.

is ja interessant..
das würde ich so auf keinen unterschreiben.

Nachteilig ist dabei vorallem, dass die SFS aufgrund ihrer Länge tagsüber nicht vom GV genutzt werden kann. Überholgleise sind für den GV unattraktiv. Wegen der Länge von ca 120km/h in Kombination mit dem Geschwindigkeitsunterschied würde aber ein ICE zwangläufig auf einen Güterzug auflaufen. Also wäre die Nutzung am Tage nicht möglich, was die Wirtschaftlichkeit dieser langen SFS endgültig runiert.

Dem ist nicht so.
Die Ausrüstung erfolgt hinsichtlich betrieblicher Hintergründe als M230 und nicht P300,
wird also hinsichtlich Mischverkehr, Nutzung von Güterverkehr und schnellem Personenverkehr ausgerüstet, für Güterzüge auch tagsüber attraktiv.
Die Wirtschaftlichkeit fiel positiv aus, s.o.

Die SFS Ashausen - Suderburg bzw. Unterlüß hätte dagegen mehrere Vorteile.

nicht dagegen, sondern auch, wenngleich nicht in dem hohen Maße wie das Y.
Suderburg schneidete eher schlecht ab - wenn denn also Unterlüß.

Zusammen mit der Vmax von 250km/h reicht dieses schon aus, um die Fahrzeit Hannover-Hamburg auf 55 Minuten zu drücken.

das wohl kaum. bzw. überhaupt nicht.

Bei einem Ausbau Suderburg/Unterlüß-Celle für 230km/h wären es sogar 53 Minuten.

das würde nicht kommen und würde auch keine 2 Minuten bringen.

Die SFS wäre zudem nur rund 65km (bis Unterlüß) bzw. 60km (bis Suderburg) lang. Damit ist sie kurz genug, dass sie auch vom GV tagsüber genutzt werden kann.

das ist nicht abhängig von der Streckenlänge.

Kurzum. Um eine SFS realistisch bezahlt zu bekommen muss sie kurz sein, und östlich von Celle in die erwähnte Bestandstrecke münden, damit der GV nach Lehrte kommt. Woraus klar wird, dass man mit Ashausen - Suderburg bzw. Unterlüß schon das Optimum gefunden hat.

Nein.
Die kürzeste aller NBS-Varianten für schnellen PV ist die mit dem schlechtesten NKV,
Aashausen - Suderburg,
sie ist am unwahrscheinlichsten.
Die NBS-Variante mit den besten Werten - das Y - führt vom Westen her nach Lehrte, sehr weit westlich von Celle.


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