Regio-HGV und Flughafen-Anbindung (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 06.10.2010, 16:25 (vor 5661 Tagen) @ Sören Heise

Da Weil- und Kirchheim ebenso wie Merklingen keinen Zwischenhalt bekommen sollen (es also auf der NBS keinen Halt geben wird), dürfte ein 200 km/h-RE in meinen Augen kein Problem darstellen. Wünschenswert wäre er auf jeden Fall.

In Frankreich gibt es Regio-TGVs ("terGV"). Ob da dieselben Bedingungen gelten wie in "normalen" Regiozügen, weiß ich nicht, aber Tatsache: es gibt Regio-TGVs.
In Spanien verkehrt die 250 km/h AVE-S104 "Avant" auf Kurzstreckenrelationen.

Für Stuttgart-Ulm stelle ich mich irgendwann stündliche RE200 oder sogar RE250 KA - S - UL - A/FN vor. Hinzu kommen zweistündliche RE UL-FN und UL-A, damit der Stundentakt ergänzt wird.
Die Produkte IC/ICE sollten dann zumindest auf Stuttgart-Ulm vereinheitlicht werden und nicht mehr im Flughafen halten.
So entsteht einen sauberen FV-Halbstundentakt Fernverkehr und erhält der Flughafen eine des Einzugsgebietes mehr passende Anbindung.

Aber:

1. politisches Argument: Stuttgart wird nicht akzeptieren dass der Flughafen keine FV-Anbindung hat (wenn die RE200 oder RE250 auch gleich schnell sind)
2. ist die Reichweite der RE200/RE250 groß genug?
3. ist der Stundentakt nicht etwas wenig? Halbstundentakt?
4. die RE200/RE250 müssen sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen (HGV auf der Rennbahn, RE daneben), während der Zug für keine der beiden Aufgaben optimiert ist.
5. nehmen die RE200/250 FV-Fahrgäste weg?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum