Betrugsrisiko gering (Allgemeines Forum)

bahnfahrerofr., Montag, 13.03.2023, 21:37 (vor 458 Tagen) @ Mike65
bearbeitet von bahnfahrerofr., Montag, 13.03.2023, 21:39

Sicher besteht ein gewisses Risiko, aber nicht umsonst ist die Lastschrift das Standardverfahren beim Einkauf im Supermarkt, wenn man mit Karte zahlt.

Gerne korrigieren, ich bin kein Experte für Zahlungsverkehr. Aber soweit ich weiß, sind im Einzelhandel "EC"(girocard)-Zahlungen mit PIN keine normalen Lastschriften. Zumindest kann man diese nicht wie normale Lastschriften per Klick zurückgeben, sondern muss bei meiner Hausbank beispielsweise ein Formular mit Begründung ausfüllen und an die Bank schicken, die das ganze dann prüft. Also etwa so ähnlich, wie ein Chargeback bei der Kreditkarte.

Nur girocard-Zahlungen mit Unterschrift sind "echte" Lastschriftzahlungen, die sehr einfach zurückgegeben werden können. Die gibt es aber kaum noch.

Offensichtlich ist auch hier das Ausfallrisiko kalkulierbar, sonst würden die Geschäfte das nicht anbieten.

Ich persönlich habe in den letzten Jahren einen erheblichen Rückgang der Möglichkeit, mittels Lastschrift zu zahlen, festgestellt. Das gilt insbesondere für den Online-Handel. An meiner Bonität liegt es nicht (der Score ist überall sehr gut, aber erst, seit ich durch die Baufi Schulden bei der Bank habe). Insofern glaube ich schon, dass es da vermehrt Betrugsfälle/Ausfälle gab. In wie weit diese Entwicklung auf das Ausfallrisiko bei der Zahlung des 49€-Abos übertragbar ist, sei mal dahingestellt. Aber ich sehe es eher so wie Blaschke (war der nicht sogar mal Bankster? :P). Die Idee mit der verpflichtenden Lastschrift für alle dürfte eine dumme Idee gewesen sein, ich bin mir aber recht sicher, dass man für bestimmte Personenkreise mehr oder weniger freiwillig andere Zahlungsweisen ermöglichen wird.


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