Taktfahrplan = Erfolgsmodell (Allgemeines Forum)

IC.Chiemgau, Mittwoch, 06.03.2013, 19:48 (vor 4725 Tagen) @ Reisender

Irgendwie müssen sowohl Analphabeten wie auch Blinde wissen wann der Zug fährt. Da spielt doch der Takt keine Rolle.


Der Takt spielt hinsichtlich der Wartezeiten auf den nächsten Zug eine Rolle. Bei einem Zweistundentakt muss der Fahrgast wenn es dumm läuft eine Stunde und 59 Minuten auf seinen Zug warten. Hat dieser Zug noch Verspätung, dann muss er nochmals entsprechend länger warten. Da das Wartenmüssen auf den Zug ein großer Nachteil gegenüber dem jederzeit verfügbaren Auto ist, sind öffentliche Verkehrsmittel umso attraktiver je dichter der Takt ist.

2 Dinge:

1. Vielleicht können wir uns erst einmal darauf einigen das auch Blinde und Analphabeten so oder so wissen müssen wann die Züge fahren - ob sie nun lesen können oder nicht. DAFÜR ist der Takt erst einmal unerheblich und von daher will ich auch niemanden vom Zug fahren abhalten.

2. Ist es irgendwie nervig die potentiellen Fahrgäste so in Watte zu packen und so zu tun als könnten Sie keinen Fahrplan lesen bzw. sich im Kopf behalten. Wer mit dem Zug fahren will der steht auch pünktlich auf der Matte und wer nicht will der soll es bleiben lassen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Zug aus eigenem Verschulden verpasst. Egal ob Taktfahrplan oder nicht. Vielleicht lag es aber einfach auch daran das ich Fahrpläne lesen kann.............

Wenn die Nachfrage da ist, dann soll es ein Stundentakt sein und wenn nicht dann gibt es noch die Gummieisenbahn und es werden keine Züge daran gehindert in einem gesteigerten Tempo an Milchkannen vorbei zu fahren.


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